Manufaktur: Banknoten & Wertpapiere
Oesterreichische Nationalbank
Wien, seit 1816
Notenbank Österreichs seit 1816; gab Gulden-, Kronen-, Schilling- und heute Euro-Banknoten aus, Hauptsitz am Otto-Wagner-Platz.
Kaiser Franz I. gründete 1816 die privilegirte oesterreichische National-Bank, um nach den Napoleonischen Kriegen das entwertete Papiergeld abzulösen. 1878 wurde sie zur Oesterreichisch-ungarischen Bank, die ab 1900 Kronen-Banknoten ausgab. 1923 nahm die Oesterreichische Nationalbank ihre Tätigkeit auf und führte 1925 den Schilling ein. 1938 wurde sie aufgelöst und von der Deutschen Reichsbank übernommen; 1945 begann sie erneut zu arbeiten.
Den Hauptsitz am heutigen Otto-Wagner-Platz plante Leopold Bauer; der Bau begann 1913 und wurde nach dem Ersten Weltkrieg vollendet. Zuvor residierte die Bank im Gebäude an Herrengasse und Freyung, das Heinrich von Ferstel 1856–1860 errichtet hatte. Am Otto-Wagner-Platz zeigt das Geldmuseum der Nationalbank Banknoten, Münzen und Dokumente.
Banknoten der Nationalbank und ihrer Vorgänger bilden ein großes Sammelgebiet: Gulden-Noten des 19. Jahrhunderts, Kronen-Noten mit Jugendstil-Ornamentik und die Schilling-Ausgaben der Ersten und Zweiten Republik. Bewertet werden Ausgabe, Seltenheit, Unterschriften und Erhaltungsgrad; Fälschungen und gefälschte Überdrucke kommen vor. Aktien der alten National-Bank und Dokumente ergänzen das Gebiet.
Entwerfer & Personen
- Leopold Bauer
- Heinrich von Ferstel
- Robert Kalina
Oesterreichische Nationalbank verkaufen: in allen 23 Bezirken
Gold markiert sind Bezirke mit belegtem Bezug.
Ebenfalls: Banknoten & Wertpapiere
- Oesterreichische Banknoten- und SicherheitsdruckDruckerei der Nationalbank, als GmbH seit 1998
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