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Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf im 2. Bezirk, 1020 Wien

Raucherbedarf und Schreibgeräte aus der Leopoldstadt

Kaffeehäuser an Praterstraße und Taborstraße, Wohnungen mit langer Mietdauer und Carl Auböcks Wohnhausanlage an der Vorgartenstraße: Hier findet sich Raucherbedarf aller Jahrzehnte.

Die Leopoldstadt hatte zahlreiche Kaffee- und Gasthäuser, und mit ihnen kam Raucherbedarf in den Alltag: Zündholzständer aus Messing, gläserne Aschenschalen, Zigarrenabschneider auf dem Tresen. In den Gründerzeithäusern an Taborstraße und Praterstraße, wo Mieter seit Jahrzehnten wohnen, liegen Etuis aus Alpaka und Silber, IMCO-Feuerzeuge, Pfeifen und Schulfüller nebeneinander in der Lade. In den Neubauten am Nordbahnhof finden wir eher Kugelschreiber und Füllhalter neuerer Jahrgänge, mitunter limitierte Editionen.

Carl Auböck III plante 1959–1962 die Wohnhausanlage an der Vorgartenstraße; aus der Werkstätte seiner Familie stammen Aschenbecher, Briefbeschwerer und Brieföffner aus Messing mit Leder, Horn oder Holz, die in Wiener Haushalten der Nachkriegszeit verbreitet waren. Die Weltausstellung von 1873 im Prater brachte Andenken aller Art in Umlauf, auch Dosen und Schalen mit Ansichten der Rotunde. Porzellan aus der Manufaktur Augarten im Bezirk taucht auch in Form von Aschenschalen und Zigarettenbechern auf.

Feuerzeuge bitte entleeren, aber nicht zerlegen; ein Benzinfeuerzeug mit eingetrocknetem Docht ist kein Mangel, sondern Normalzustand. Füllhalter mit eingetrockneter Tinte nicht mit heißem Wasser spülen, das kann Hartgummi verfärben. Für den Anfang genügen Fotos von Feder, Kappe und Bodenprägung; Etuis bitte mit Inhalt zeigen. In Altbauwohnungen an der Unteren Augartenstraße kommen wir kostenlos vorbei.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Messingobjekte der Werkstätte Carl Auböck – Raucherbedarf aus Haushalten der Nachkriegszeit, Wohnhausanlage Vorgartenstraße
  • Zündholzständer, Aschenschalen und Zigarrenabschneider – Kaffee- und Gasthäuser des Bezirks
  • Aschenschalen und Zigarettenbecher aus Augarten-Porzellan – Manufaktur im Bezirk

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

19

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

9

Fragen zu Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf

Wie wird eine Meerschaumpfeife bewertet?

Nach Motiv und Feinheit der Schnitzerei, Gleichmäßigkeit der Färbung, Erhaltung des Bernsteinmundstücks und dem originalen Etui. Brüche, Kittungen und abgeplatzte Details mindern den Wert. Figürliche Pfeifenköpfe des 19. Jahrhunderts sind besonders gesucht.

Sind gerauchte Pfeifen verkäuflich?

Ja, gerauchte Pfeifen bekannter Hersteller haben einen festen Sammlermarkt und werden fachgerecht gereinigt. Stark angebrannte Köpfe und zerbissene Mundstücke mindern den Wert, Gebrauchsspuren allein nicht.

Was ist mit goldenen Füllern und Etuis?

Den Materialwert ermitteln wir mit unserem Punzierungsschein zum Tageswert. Bei Stücken bekannter Hersteller oder mit feiner Arbeit liegt der Objektwert meist darüber. Wir nennen beide Werte offen.

Kaufen Sie limitierte Editionen?

Ja, insbesondere Montblanc-Editionen wie die Writers Edition und die Patron-of-Art-Reihe sowie Sondermodelle anderer Hersteller. Schachtel, Zertifikat und Anleitung sollten vollständig sein. Ungefüllte Stücke sind gefragter als benutzte.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.