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Antiquitäten Wien

Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst im 2. Bezirk, 1020 Wien

Kupfer, Messing und Japonismus aus der Leopoldstadt verkaufen

Auf der Weltausstellung 1873 im Prater trat Japan erstmals offiziell auf – Metallarbeiten der Meiji-Zeit kamen damals nach Wien, neben Kupfer und Messing der Gründerzeit.

In den Zinshäusern an Praterstraße, Taborstraße und um den Karmelitermarkt wohnen viele Menschen seit Jahrzehnten; Kellerabteile und Dachböden bewahren Hausrat aus mehreren Generationen. Dazu gehören Kupferkessel und Wärmpfannen aus alten Küchen, Mörser aus Messing, Leuchter, Kaffeehausgerät und Beschläge von Gründerzeitkredenzen. In jüdischen Familien gehörten vor 1938 Chanukkaleuchter und Sederschüsseln aus Messing oder Zinn zum Haushalt. In den Neubauten im Nordbahnviertel tauchen eher Designobjekte des 20. Jahrhunderts auf.

Die Weltausstellung von 1873 brachte Bronzen und Metallarbeiten der Meiji-Zeit nach Wien; das MAK erwarb damals Stücke für seine Sammlung. Leopold I. verlegte 1671 den Tandelmarkt, Wiens Altwarenmarkt, auf den Unteren Werd. An der Vorgartenstraße baute Carl Auböck, Architekt aus der Familie der Messingwerkstätte in Neubau, 1959–1962 eine Wohnhausanlage. Vor 1938 handelten rund um die Taborstraße zahlreiche jüdische Trödler mit Hausrat und Metallwaren.

Kupfer ist schwer, und viele Altbauten an der Praterstraße haben keinen Lift; die Kessel tragen wir selbst hinunter. Bitte nichts polieren, auch wenn Grünspan sitzt – der Zustand unter der Patina zeigt sich bei der Besichtigung. Bei Judaica aus Metall fragen wir nach der Herkunft, bevor wir etwas anbieten, ebenso bei asiatischen Bronzen ohne Papiere. Fotografieren Sie Marken, Inschriften und Böden, dann geben wir eine erste Einschätzung.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Japanische Bronzen und Metallarbeiten der Meiji-Zeit – Weltausstellung 1873 im Prater.
  • Kupferkessel, Wärmpfannen und Messingmörser – Küchen und Keller in Gründerzeitwohnungen.
  • Judaica aus Messing und Zinn – jüdische Prägung des Bezirks; Herkunft wird vor dem Ankauf geklärt.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Soll ich Messing und Kupfer vor dem Verkauf putzen?

Bitte nicht. Die Patina gehört zum Objekt, und Putzmittel hinterlassen Schlieren, Kratzer und abgeriebene Details. Sammler bevorzugen ungeputzte Stücke.

Woran erkenne ich eine echte Hagenauer-Figur?

An der Qualität der Ausführung, der Proportion und der Patina zusammen mit der eingeschlagenen Marke wHw. Fälschungen sind häufig grober, leichter und mit einer nachträglich eingeschlagenen Marke versehen. Fotos von Marke, Unterseite und Gesamtansicht reichen für eine erste Einschätzung.

Kaufen Sie Kupferkochgeschirr?

Ja, besonders vollständige Sätze, große Fischkessel, Kasserollen mit Eisengriffen und Stücke mit Herstellerprägung. Zerbeultes Geschirr mit abgenutzter Verzinnung bewerten wir nach Zustand. Moderne Dekorware hat wenig Sammlerwert.

Nehmen Sie schmiedeeiserne Gitter und Schilder ab?

Ja, wenn sie bereits abmontiert sind oder die Abnahme rechtlich geklärt ist. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist für die Abnahme von Gittern und Schildern in der Regel eine Genehmigung erforderlich. Den Transport schwerer Stücke organisieren wir.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.