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Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert im 2. Bezirk, 1020 Wien

Altwaren aus der Leopoldstadt: Kredenz, Krämerwaage, Kaffeehaussessel

Von 1671 bis 1730 stand der Wiener Tandelmarkt am Unteren Werd. Leopoldstädter Zinshauswohnungen bewahren Kredenzen, Küchengeräte und Kaffeehausmöbel aus Generationen.

Zimmer, Küche, Kabinett: In den Gründerzeithäusern an Taborstraße, Praterstraße und Untere Augartenstraße ist der Hausrat oft über drei Generationen gewachsen. Die Kredenz der Großeltern steht neben einem Küchenkasten der 1950er-Jahre, darin Emailgeschirr, Küchenschütten, Mohnmühlen und eine Kaffeemühle von PeDe oder Zassenhaus. Dachböden und Kellerabteile bergen Koffer, Waschgarnituren, Bügeleisen und Christbaumschmuck. In den Neubauquartieren am Nordbahnhof fehlen solche Schichten fast völlig; hier wohnen vorwiegend Haushalte, die nach 2010 zugezogen sind.

Zwischen 1671 und 1730 hielt der Tandelmarkt auf dem Unteren Werd, wohin ihn Leopold I. verlegt hatte; die Tandelmarktgasse trägt den Namen bis heute. Vor 1938 führten jüdische Händler rund um Taborstraße und Karmelitermarkt zahlreiche Trödler-, Möbel- und Textilgeschäfte. Am Karmelitermarkt wiegen Marktstände bis heute ab, und im Wurstelprater haben sich Jahrmarktstraditionen erhalten, aus denen mitunter Werbefiguren, Schießbudenfiguren und Ladenaufsteller in den Handel kommen. Aus Kaffeehäusern und Gasthäusern des Bezirks stammen Thonet-Sessel und Kaffeehausgeschirr.

Liegen in der Wohnung Dinge, die aus einem früheren Geschäft der Familie stammen, etwa Ladenwaagen, Schubladenkästen oder Reklameschilder, klären wir bei Stücken aus der Zeit vor 1938 die Herkunft. Kellerabteile in Gründerzeithäusern sind oft eng; wir tragen Kisten gemeinsam mit Ihnen in den Hof und sichten dort. Für Thonet-Sessel genügt ein Foto des Brandstempels unter der Sitzfläche.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Kredenzen, Küchenkästen und Küchenschütten – Zinshauswohnungen um 1880–1910 an Taborstraße und Praterstraße
  • Kaffeehaussessel und Kaffeehausgeschirr – Kaffeehäuser und Gasthäuser des Bezirks
  • Krämerwaagen und Ladeneinrichtung – Geschäfte rund um Karmelitermarkt und Taborstraße
  • Jahrmarkts- und Werbefiguren – Tradition des Wurstelpraters

Mit Bezug zu Leopoldstadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 2. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

2

Manufakturen & Marken

20

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

26

Fragen zu Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert

Kaufen Sie auch einzelne Stücke wie eine Kaffeemühle?

Ja. Einzelstücke mit Marke und gutem Zustand übernehmen wir ebenso wie ganze Bestände. Für Einzelstücke genügen meist Fotos für ein erstes Angebot.

Muss ich die Wohnung vor der Besichtigung ausräumen?

Nein, im Gegenteil. Wir sichten Küche, Keller, Dachboden und Werkstatt so, wie sie sind, weil wertvolle Stücke oft in Schachteln und Laden zwischen Alltagsdingen liegen. Bitte werfen Sie vorher nichts weg.

Was passiert mit den Dingen, die Sie nicht kaufen?

Die Räumung übernimmt auf Wunsch unsere Schwesterseite, in Wien entruempelung-danube.at. Der Ankaufsbetrag kann mit den Räumungskosten verrechnet werden, und Restbestände entsorgt ein registrierter Abfallsammler.

Kaufen Sie verrostete Reklameschilder?

Ja. Rost und Abplatzungen mindern den Wert, aber seltene Motive und Wiener Marken finden auch in mäßigem Zustand Käufer. Nachbauten übernehmen wir nicht.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.