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Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 9. Bezirk, 1090 Wien

Ansichtskarten vom Alsergrund: Votivkirche, Strudlhofstiege, Bahnhof

Votivkirche, Strudlhofstiege und Franz-Josefs-Bahnhof sind typische Motive um 1900. Den Wiener Tandelmarkt beherbergte bis 1944 eine Halle am Roßauer Glacis.

Die Strudlhofstiege entstand 1910, der alte Franz-Josefs-Bahnhof prägte das Bild bis zu seinem Abbruch; beide Motive lassen sich auf Karten datieren. In Ärzte- und Professorenhaushalten an der Währinger Straße und der Berggasse liegen neben Fachbibliotheken Korrespondenzkarten, Kongresskarten, Einladungen und Programme der Volksoper. Kleinere Altbauwohnungen in Lichtental und Michelbeuern bewahren Alben mit Ansichtskarten, Sterbebildchen und Glückwunschkarten. Bei Familienpapieren aus der Zeit vor 1938 achten wir auf Provenienz und Zusammenhang.

August Stauda fotografierte auch am Alsergrund das alte Wien vor dem Abbruch. Johann Theodor Jaegers Strudlhofstiege mit Rampen, Brunnen und Laternen ist ein beliebtes Jugendstilmotiv. Im Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19 ist Freuds Umfeld dokumentiert; Postkarten und Briefe aus diesem Kreis zählen zu den gesuchten Autographen. Von 1864 bis 1944 stand die Halle des Tandelmarkts, des städtischen Altwarenmarkts, am Roßauer Glacis zwischen Berggasse und Türkenstraße, bis sie im Krieg zerstört wurde.

Wird eine Ordination aufgelöst, landen Kongresskarten und Korrespondenz oft im Altpapier; legen Sie solche Bestände bitte beiseite, bis wir sie gesehen haben. Fotos einzelner Stücke und eine Übersicht der Kartons genügen für die Vorbereitung. Die Besichtigung ist kostenlos. Für Alben mit Ansichtskarten von Votivkirche, Liechtensteinpalais oder Nußdorfer Straße nennen wir einen Preis pro Album oder für den ganzen Bestand und zahlen bar oder per Überweisung.

Was in Alsergrund häufig auftaucht

  • Ansichtskarten von Votivkirche, Strudlhofstiege und Franz-Josefs-Bahnhof – Stadtmotive um 1900
  • Programme und Fotografien der Volksoper – Theaterbetrieb an der Währinger Straße
  • Korrespondenz- und Kongresskarten – Ärzte- und Professorenhaushalte im Klinikviertel

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 9. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.