Oesterreichische Nationalbank im 9. Bezirk, 1090 Wien
Nationalbank am Otto-Wagner-Platz: Hauptsitz und Geldmuseum
Leopold Bauer baute 1913–1925 den Hauptsitz der Oesterreichischen Nationalbank am heutigen Otto-Wagner-Platz; das Geldmuseum dient Sammlern als Referenz.
Am Otto-Wagner-Platz errichtete Leopold Bauer 1913–1925 das Hauptgebäude der Oesterreichischen Nationalbank. Die Notenbank geht auf die privilegirte oesterreichische National-Bank zurück, die Kaiser Franz I. 1816 gründete, um das entwertete Papiergeld der Napoleonischen Kriege abzulösen. 1878 wurde daraus die Oesterreichisch-ungarische Bank, die ab 1900 Kronen-Banknoten ausgab; 1923 nahm die Nationalbank ihre Arbeit auf und führte 1925 den Schilling ein. 1938 aufgelöst und von der Reichsbank übernommen, arbeitete sie ab 1945 wieder.
Banknoten der Monarchie und der Ersten Republik – Gulden, Kronen, frühe Schillingserien – liegen in vielen Familiennachlässen, oft in Briefumschlägen oder Gebetbüchern. Inflationsgeld der Jahre um 1920 ist häufig und meist wenig wert, gut erhaltene Gulden- und Kronennoten sind gesucht. Wir bestimmen Ausgabe, Serie und Erhaltung und vergleichen mit dem Bestand des Geldmuseums. Notgeld der Gemeinden aus 1920 und 1921 bewerten wir als Konvolut. Bitte die Scheine nicht glätten oder kleben; Reparaturen mindern den Wert.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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