Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Keramik, Majolika & Fayence im 20. Bezirk, 1200 Wien

Keramik verkaufen in der Brigittenau: Gemeindebau, Altbau, Handelskai

Am Winarskyhof war Oskar Strnad Mitplaner; Altmieterwohnungen um den Wallensteinplatz bewahren Kachelöfen, Kredenzen und Geschirr aus der Erstausstattung.

Gründerzeithäuser mit Stuckfassaden und Jugendstildekor um Wallensteinplatz und Hannovermarkt, große Gemeindebauten vom Winarskyhof bis zum Friedrich-Engels-Platz-Hof: In vielen dieser Wohnungen leben Familien seit Jahrzehnten. Keramik fällt hier vor allem als Gebrauchsgut an: Steingutgeschirr, Krüge, Vasen der Fünfzigerjahre, Kachelofenteile aus Altmieterwohnungen. In Kellerabteilen der Gemeindebauten lagern Kisten mit Geschirr und Ziergegenständen mehrerer Jahrzehnte. Gelegentlich ist eine Figur der Wiener Keramik oder von Goldscheider darunter.

Am Winarskyhof war neben Behrens, Hoffmann, Frank, Loos und Schütte-Lihotzky auch Oskar Strnad beteiligt, der an der Kunstgewerbeschule unterrichtete, wo Michael Powolny die Keramikklasse führte. Rudolf Perco gab dem Friedrich-Engels-Platz-Hof Turmbauten und Ziegelfassaden. Altmieterwohnungen in Gründerzeithäusern haben mitunter Kachelöfen aus der Erstausstattung behalten, deren Kacheln bei Sanierungen gesammelt werden. Die Brigittakapelle von 1651 ist der älteste Bau des Bezirks und Mittelpunkt des alten Kirchtags.

Kachelöfen, die bei einer Sanierung abgebaut werden, fotografieren Sie bitte vorher vollständig im eingebauten Zustand. Einzelne Kacheln, Krüge und Geschirr aus dem Kellerabteil nehmen wir beim kostenlosen Termin in Augenschein, die Kisten tragen wir selbst. In Gründerzeithäusern ohne Lift planen wir dafür etwas mehr Zeit ein. Was davon Sammlerwert hat, kaufen wir an und begleichen es bar oder per Bank.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Kachelofenteile und Kacheln – Altmieterwohnungen in Gründerzeithäusern mit Erstausstattung
  • Steingutgeschirr und Vasen der Fünfzigerjahre – Gemeindebauten mit langer Wohndauer

Mit Bezug zu Brigittenau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 20. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

35

Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

31

Materialien, Techniken & Punzen

14

Fragen zu Keramik, Majolika & Fayence

Was ist der Unterschied zwischen Majolika und Fayence?

Beide sind Irdenware mit deckender, weißer Zinnglasur und Bemalung. Der Name Fayence leitet sich von der italienischen Stadt Faenza ab, Majolika von der Insel Mallorca, über die spanische Ware nach Italien kam. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man auch farbig glasierte Reliefkeramik des Historismus als Majolika.

Wie erkenne ich eine Figur von Goldscheider?

Goldscheider-Figuren tragen meist eine eingeprägte oder gestempelte Firmenmarke, frühe Stücke oft „Reproduction réservée“, spätere „Goldscheider Wien“ und „Made in Austria“. Dazu kommen eingeprägte Modellnummern und Künstlersignaturen wie Dakon oder Lorenzl. Spätere Ausformungen aus den USA und England tragen eigene Marken.

Ist Gmundner Keramik gefragt?

Älteres Gmundner Geschirr mit grüngeflammtem Dekor, Arbeiten der Vereinigten Wiener und Gmundner Keramik und Keramik von Schleiss sind gesucht. Neuere Gebrauchsware ist häufig und wird nach Menge und Zustand bewertet.

Kaufen Sie auch beschädigte Keramik?

Bei alten Fayencen, seltenen Figuren und Arbeiten bekannter Künstler ja, auch mit Schäden und Restaurierungen. Bei Gebrauchskeramik mindern Chips und Risse den Wert erheblich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.