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Antiquitäten Wien

Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst im 20. Bezirk, 1200 Wien

Kupfer, Messing und Werkzeug aus der Brigittenau verkaufen

Josef Hoffmann und Josef Frank bauten am Winarskyhof mit; in Brigittenauer Gemeindebauten und Gründerzeithäusern liegt Metall aus Arbeiterhaushalten und Werkstätten am Handelskai.

Die Brigittenau ist ein Bezirk der Arbeit: große Höfe des Roten Wien, Gründerzeithäuser um Wallensteinplatz und Hannovermarkt mit Werkstatttrakten in den Höfen, Gewerbe und Lagerhäuser am Handelskai. In Altmieterwohnungen stehen Kupferkessel, Messingmörser, Bügeleisen und Kaffeemühlen, in Kellerabteilen Werkzeugkisten aus Betrieben am Donauufer. Haushalte, deren Familien in Häfen und Lagerhäusern arbeiteten, bewahren mitunter Schiffsgerät, Laternen und Messingbeschläge, dazu Schlösser und Schlüssel alter Magazine.

An der Stromstraße entstand 1924–1926 der Winarskyhof, für den Josef Hoffmann und Josef Frank Bauteile entwarfen, neben Peter Behrens und Oskar Strnad; am benachbarten Otto-Haas-Hof arbeiteten Adolf Loos und Margarete Schütte-Lihotzky. Friedrich von Schmidt baute die neugotische Brigittakirche am Brigittaplatz. Bis 1914 wurden die Wohnviertel gründerzeitlich verbaut, viele Hausfassaden tragen Jugendstildekor und Hausnamen. Am Handelskai lagen Gewerbe- und Industriebetriebe, Speditionen und Lagerhäuser.

Werkzeug, Laternen und Beschläge aus Hafen- und Werkstattbetrieben bewerten wir nach Zustand und Hersteller; Rost bitte nicht entfernen. Kupfer und Messing aus Küchen nehmen wir auch in Mengen. Im Otto-Haas-Hof oder Winarskyhof reicht die Stiege als Angabe, Kellerabteile sehen wir gemeinsam an. Eine Anfrage per WhatsApp mit Fotos reicht für die Ersteinschätzung.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Werkzeugkisten und Werkstattgerät – Gewerbe- und Industriebetriebe am Handelskai.
  • Schiffsgerät, Laternen und Messingbeschläge – Familien aus Häfen und Lagerhäusern.
  • Kupferkessel, Messingmörser und Kaffeemühlen – Küchen der Altmieter- und Gemeindebauwohnungen.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

17

Epochen & Stile

22

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Kaufen Sie alte Tresore und Kassen?

Ja, Eisentruhen, Kriegskassen, Kassetten und historische Tresore, etwa von Wertheim. Schwere Tresore erfordern einen Spezialtransport, den wir organisieren. Fehlende Schlüssel sind kein Hindernis für die Bewertung.

Sind Zinkgussfiguren etwas wert?

Figuren aus Zinkguss des 19. Jahrhunderts haben einen kleineren Markt als Bronzen, sind aber in guter Qualität und mit originaler Patinierung gefragt. Bruchstellen lassen sich schwer reparieren und mindern den Wert stärker als bei Bronze.

Hat altes Zinn noch einen Wert?

Gemarktes Zinn des 17. bis 19. Jahrhunderts, Zunftkannen, Edelzinn und Jugendstilzinn sind gesucht. Zinnteller und Krüge aus Souvenirproduktion des 20. Jahrhunderts haben dagegen meist nur geringen Wert. Fotos der Marken ermöglichen eine schnelle Unterscheidung.

Soll ich Messing und Kupfer vor dem Verkauf putzen?

Bitte nicht. Die Patina gehört zum Objekt, und Putzmittel hinterlassen Schlieren, Kratzer und abgeriebene Details. Sammler bevorzugen ungeputzte Stücke.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.