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Keramik, Majolika & Fayence im 16. Bezirk, 1160 Wien

Keramik in Ottakring: Bierkrüge, Heurigenkrüge, Gründerzeitgeschirr

Die Ottakringer Brauerei hinterließ Bierkrüge in Wirtshäusern und Wohnungen, im Liebhartstal stehen Winzerhäuser mit Kellern. Beides prägt die Keramik des Bezirks.

Rund um Brunnenmarkt und Thaliastraße liegen kleine Gründerzeitwohnungen, am Wilhelminenberg und im Liebhartstal Winzer- und Landhäuser mit Kellern. Aus den Wirtshäusern und Haushalten des Bezirks stammen Steinzeugkrüge mit Brauereimarken, aus den Weinbauernhäusern Krüge und Schüsseln für Heurigen und Keller. Aus dem Sandleitenhof und anderen Gemeindebauten stammt Erstausstattung aus Zwischen- und Nachkriegszeit: Vasen, Obstschalen, Wandteller. Gmundner Geschirr kommt in allen drei Schichten vor, oft in jahrzehntelang bewohnten Wohnungen älterer Mieter.

Seit dem späten 19. Jahrhundert wächst an der Ottakringer Straße das Gelände der Brauerei; Bierkrüge aus Steinzeug mit ihrem Namen zählen zu den gesuchten Werbemitteln. Das Brunnenviertel ist dicht gründerzeitlich verbaut, Otto Wagners Stadtbahnbögen am Lerchenfelder Gürtel bilden die Grenze. Das Wiener Volksliedwerk, untergebracht im Bockkeller, dokumentiert die Musik des Heurigenmilieus. Das Kunstfestival SOHO in Ottakring belebt seit 1999 leere Geschäftslokale um Brunnenmarkt und Yppenplatz.

Krüge mit Zinndeckel bitte nicht polieren, Patina und Deckelmarken helfen bei der Datierung. Fotografieren Sie Steinzeug von unten und den Aufdruck oder die Reliefmarke seitlich. Am Wilhelminenberg gehören Weinkeller und Gartenhütte zum kostenlosen Rundgang dazu, ebenso der Dachboden. Für Brauereikeramik, Heurigenkrüge und Fünfzigerjahre-Stücke erhalten Sie ein gemeinsames Angebot, bezahlt bar oder per Überweisung.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Steinzeugkrüge mit Brauereimarken – Ottakringer Brauerei und Wirtshäuser des Bezirks
  • Heurigen- und Weinkrüge – Winzerhäuser im Liebhartstal und am Wilhelminenberg
  • Vasen und Wandteller der Zwischen- und Nachkriegszeit – Gemeindebauten wie der Sandleitenhof

Mit Bezug zu Ottakring

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 16. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

31

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Keramik, Majolika & Fayence

Wie erkenne ich eine Figur von Goldscheider?

Goldscheider-Figuren tragen meist eine eingeprägte oder gestempelte Firmenmarke, frühe Stücke oft „Reproduction réservée“, spätere „Goldscheider Wien“ und „Made in Austria“. Dazu kommen eingeprägte Modellnummern und Künstlersignaturen wie Dakon oder Lorenzl. Spätere Ausformungen aus den USA und England tragen eigene Marken.

Ist Gmundner Keramik gefragt?

Älteres Gmundner Geschirr mit grüngeflammtem Dekor, Arbeiten der Vereinigten Wiener und Gmundner Keramik und Keramik von Schleiss sind gesucht. Neuere Gebrauchsware ist häufig und wird nach Menge und Zustand bewertet.

Kaufen Sie auch beschädigte Keramik?

Bei alten Fayencen, seltenen Figuren und Arbeiten bekannter Künstler ja, auch mit Schäden und Restaurierungen. Bei Gebrauchskeramik mindern Chips und Risse den Wert erheblich.

Woran erkenne ich eine echte Picasso-Keramik?

Die Editionskeramiken der Werkstatt Madoura in Vallauris tragen Stempel wie „Madoura Plein Feu“, „Edition Picasso“ oder „Empreinte originale de Picasso“, oft mit Auflagennummer. Das Werkverzeichnis von Alain Ramié dient zum Vergleich von Modell und Auflage.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.