Putten der Wiener Keramik
Putten mit Füllhorn, Blumen und Früchten nach Michael Powolny, ausgeführt von der Wiener Keramik und in Gmunden.
Michael Powolny, gelernter Hafner und ab 1909 Leiter der Keramikklasse an der Kunstgewerbeschule, schuf ab 1906 Putten, die zum Markenzeichen der Wiener Keramik wurden: pausbäckige Kinderfiguren mit Füllhorn, Blumengirlanden, Trauben oder Musikinstrumenten, oft weiß glasiert mit schwarzen Akzenten oder farbig bemalt. Sie standen als Kaminfiguren, Lampenfüße und Gartenschmuck in Wohnungen und Villen. Nach der Fusion mit der Gmundner Keramik 1913 wurden die Modelle in Gmunden weitergefertigt. Auch Bertold Löffler entwarf Figuren für die Wiener Keramik.
Frühe Putten mit der Marke „WK“ und Powolnys Monogramm „MP“ sind gesucht, spätere Ausformungen aus Gmunden häufiger. Bewertet werden Modell, Marke, Größe, Glasur und Zustand. Abgebrochene Finger, Zehen und Attribute sowie Glasurfehler mindern. Die Unterscheidung früher und später Ausformungen erfolgt über Marke, Scherben und Feinheit der Ausformung. Große Putten und seltene Modelle stehen höher als kleine Standardfiguren. Fotos des Bodens mit Marke und Monogramm sind für die Einschätzung entscheidend.
Woran man es erkennt
- Marke WK mit MP
- Putten mit Füllhorn
- Fusion mit Gmunden 1913
- Spätere Ausformungen
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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