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Briefmarken im 20. Bezirk, 1200 Wien

Briefmarken verkaufen in der Brigittenau – Nordwestbahn und Handelskai

Vom Nordwestbahnhof fuhren ab 1872/73 Züge nach Böhmen, am Handelskai lagen Hafen und Lagerhäuser – Bahnpost und Schiffspost sind Brigittenauer Themen.

Altbauwohnungen rund um Hannovermarkt und Wallensteinplatz, meist klein oder mittelgroß, und große Gemeindebauten wie Winarskyhof, Otto-Haas-Hof und Friedrich-Engels-Platz-Hof prägen den Bezirk. Viele Familien wohnen hier seit Jahrzehnten, ihre Eltern arbeiteten bei Bahn, Hafen und Speditionen. Ihre Sammlungen enthalten Einsteckbücher mit Marken der Ersten und Zweiten Republik, Abo-Lieferungen, Bahnmotive, dazu Frachtbriefe und Paketkarten aus dem Berufsleben. In Kellerabteilen liegen Schachteln mit Briefen aus mehreren Jahrzehnten.

Der Nordwestbahnhof eröffnete 1872/73, diente später lange als Frachtenbahnhof und wird heute zum Stadtteil umgebaut; Bahnpoststempel der Nordwestbahn sind ein Spezialgebiet. Am Handelskai legten Schiffe an, und die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab im 19. Jahrhundert eigene Marken heraus. 1900 trennte man die Brigittenau als 20. Bezirk von der Leopoldstadt. Der Millennium Tower, ein Entwurf von Peichl, Podrecca und Weber, steht für das neue Donauufer.

Frachtbriefe und Paketkarten mit Marken sind oft wertvoller, als sie aussehen; heben Sie Formulare samt Frankatur auf. Schachteln aus Kellerabteilen bitte trocken lagern, bis wir kommen. In den großen Höfen genügen uns Stiege und Tür als Wegweiser. Wir sehen alles bei Ihnen durch, auch Kartons, die nach Massenware aussehen, und machen danach ein Angebot.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Bahnpoststempel der Nordwestbahn – Nordwestbahnhof seit 1872/73.
  • Frachtbriefe und Paketkarten mit Frankatur – Speditionen und Lagerhäuser am Handelskai.
  • Schiffspost und Marken der DDSG – Donauhäfen am Handelskai.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.