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Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 20. Bezirk, 1200 Wien

Familienschmuck verkaufen in der Brigittenau

Einen Bauteil des Winarskyhofs plante Josef Hoffmann: In der Brigittenau trifft die Wiener Moderne auf Gemeindebauwohnungen mit Familienschmuck aus Jahrzehnten.

Kleine und mittlere Altbauwohnungen um den Hannovermarkt und am Wallensteinplatz, Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit und Neubauten am Donauufer prägen den Bezirk. In vielen Wohnungen leben Familien seit Jahrzehnten, deren Eltern bei Bahn, Hafen, Lagerhaus und Industrie am Handelskai arbeiteten. Der Schmuck ist entsprechend bodenständig: Ehe- und Verlobungsringe, Ketten zur Firmung, Damenuhren, Manschettenknöpfe für den Sonntag, Abzeichen von Arbeiter- und Sportvereinen mit Emailauflage.

Winarskyhof und Otto-Haas-Hof entstanden 1924–1926 mit Beiträgen von Peter Behrens, Josef Frank, Oskar Strnad, Adolf Loos, Margarete Schütte-Lihotzky und Hoffmann; der Winarskyhof an der Stromstraße ist nach Leopold Winarsky benannt, einem Sozialdemokraten. Der Brigittenauer Kirchtag rund um die Brigittakapelle von 1651 war im 18. und 19. Jahrhundert ein großes Wiener Volksfest mit Buden und Gasthäusern. Anton Karas, der Zitherspieler aus „Der dritte Mann“, kam 1906 in der Brigittenau zur Welt.

Vereinsabzeichen mit Email sind kein Edelmetall, haben aber Sammlerinteresse; legen Sie sie zum Schmuck. In den großen Höfen genügen Stiege und Türnummer, das Kellerabteil öffnen wir gemeinsam. Gold wiegen wir einzeln und nennen Ihnen Feingehalt und Gewicht. Für Edelmetall stützt sich der Ankauf auf den Punzierungsschein, den § 17 des Punzierungsgesetzes 2000 vorsieht.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Ehe- und Verlobungsringe, Damenuhren, Ketten – Altmieter- und Gemeindebauhaushalte.
  • Vereinsabzeichen und Ehrennadeln mit Email – Arbeiter- und Sportvereine der Zwischenkriegszeit.
  • Manschettenknöpfe und Krawattennadeln – Herrenschmuck aus Familien von Bahn und Hafen.

Mit Bezug zu Brigittenau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 20. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Kaufen Sie Modeschmuck?

Signierter Modeschmuck von Chanel, Dior, Trifari, Miriam Haskell oder Gablonzer Bijouterie hat einen Sammlermarkt. Unsignierte Massenware hat meist geringen Wert, kann aber im Konvolut mitgenommen werden.

Können Sie Schmuck aus einer Verlassenschaft vor Ort bewerten?

Ja. Wir kommen in alle 23 Bezirke, sichten den gesamten Bestand und trennen Schmuck mit Objektwert von Materialgold. Sie erhalten eine Aufstellung je Position.

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.