Delfter Blau-Weiß-Fayencen
Niederländische Fayencen mit Blaumalerei nach chinesischem Vorbild, vom 17. Jahrhundert bis zur Produktion von De Porceleyne Fles.
Im 17. Jahrhundert ahmten die Töpfereien von Delft das chinesische Blau-Weiß-Porzellan nach, das die Ostindienkompanie nach Europa brachte. Mit weißer Zinnglasur und Kobaltblau bemalten sie Vasen, Garnituren, Teller, Fliesen, Tulpenvasen und Apothekengefäße mit Chinoiserien, Landschaften, Blumen und biblischen Szenen. Im 18. Jahrhundert gab es Dutzende Manufakturen in Delft. Einzige erhaltene der Blütezeit ist De Porceleyne Fles mit Ursprung 1653, deren handbemalte Ware seit 1879 eine Krugmarke mit dem Monogramm von Joost Thooft und Jahresbuchstaben trägt.
Delfter Fayencen des 17. und 18. Jahrhunderts sind gesucht, ebenso große Garnituren und Fliesenbilder. Bewertet werden Alter, Malerei, Form, Marke und Zustand. Glasurabplatzungen an Rändern sind bei alter Fayence üblich und mindern nur mäßig, Risse und Ergänzungen stärker. Spätere Delfter Ware und Nachahmungen aus anderen Ländern sind sehr häufig, oft mit Fantasiemarken. Bei De Porceleyne Fles erlaubt der Jahresbuchstabe die Datierung. Souvenirware mit gedrucktem Dekor hat geringen Wert. Fotos von Boden und Malerei sind wichtig.
Woran man es erkennt
- Nachahmung chinesischen Porzellans
- Zinnglasur und Kobaltblau
- Krugmarke mit Jahresbuchstaben
- Souvenirware
Hersteller
Delfter Blau-Weiß-Fayencen verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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