Oskar Strnad im 20. Bezirk, 1200 Wien
Oskar Strnad in der Brigittenau: Mitplaner des Winarskyhofs
Am Winarskyhof an der Stromstraße arbeitete Strnad 1924–1926 neben Behrens, Hoffmann, Frank und Loos – ein Gemeindebau als Musterbuch der Wiener Moderne.
Benannt nach dem Sozialdemokraten Leopold Winarsky, wuchs der Hof an der Stromstraße 1924 bis 1926 als Arbeit vieler Hände: Behrens, Hoffmann, Frank, Loos und weitere Architekten planten Abschnitte des Doppelkomplexes aus Winarskyhof und Otto-Haas-Hof. Oskar Strnad, damals Professor mit eigener Architekturklasse an der Kunstgewerbeschule, war einer der Mitplaner. Seit 1900 eigener Bezirk, war die Brigittenau damals Arbeiterbezirk mit Nordwestbahnhof, Lagerhäusern und Häfen am Handelskai.
Gemeindebauten wie dieser bewahren in Kellerabteilen und Wohnungen Bestände mehrerer Generationen: Möbel der Nachkriegszeit, Schallplatten und Zithernoten, Spielzeug, Werkzeug, Uhren und Goldschmuck. Für die Geschichte des Hofs zählen Drucksachen der Gemeinde, Fotografien und Ansichtskarten aus den 1920er-Jahren. Von Strnad selbst kommen eher Gläser für Lobmeyr, Möbel und Bühnenbildentwürfe in den Handel. Wir prüfen Marken, Material und Herkunft und vergüten Altgold zum Tageswert. Die Besichtigung ist kostenlos.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular