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Keramik, Majolika & Fayence

Keramische Wandmasken

Frauenköpfe mit Locken, Hüten und Blumen aus Keramik, typische Wanddekoration des Wiener Art déco.

In den 1920er- und 1930er-Jahren wurden keramische Wandmasken zum Erkennungszeichen des Wiener Art déco. Goldscheider, Keramos und kleinere Wiener Werkstätten fertigten Frauengesichter mit roten Lippen, geschwungenen Augenbrauen und stilisierten Locken, oft mit Hut, Blüten, Fächern oder Händen, in Weiß, Orange, Grün und Schwarz. Stefan Dakon modellierte zahlreiche Masken für Goldscheider. Daneben entstanden Masken von Pierrots, Tänzerinnen und exotischen Typen. Die Masken hatten an der Rückseite eine Öse zum Aufhängen und wurden in Serien gefertigt.

Für Wandmasken entscheiden Hersteller, Modell, Entwerfer, Größe und Erhaltung. Seltene Modelle mit Händen oder Accessoires und große Masken von Goldscheider sind gefragter als kleine Serienware. Chips an Nase, Locken und Rand sowie abgeriebene Bemalung mindern. Die Rückseite zeigt Marke, Modellnummer und oft eine Signatur. Spätere Nachahmungen aus anderen Massen sind leichter und gröber modelliert. Sammlungen mehrerer Masken werden gemeinsam angesehen. Fotos der Rückseite sind für die Zuordnung wichtig.

Woran man es erkennt

  • Wiener Art déco
  • Masken von Dakon
  • Marke an der Rückseite
  • Nachahmungen aus leichter Masse

Hersteller

Künstler & Entwerfer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.