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Antiquitäten Wien

Gründerzeit im 20. Bezirk, 1200 Wien

Gründerzeit in der Brigittenau: Wallensteinplatz und Hannovermarkt

Nach Donauregulierung und Nordwestbahnhof wuchs die Brigittenau bis 1914 zu einem Zinshausviertel – mit Stuckfassaden, Hausnamen und Werkstatttrakten in den Höfen.

Das Augebiet nördlich der Leopoldstadt war lange kaum besiedelt. Erst die Donauregulierung 1870–1875, der Nordwestbahnhof von 1872/73 und die Hafenanlagen am Handelskai machten daraus ein Viertel der Arbeiter und Fabriken; 1900 wurde es als 20. Bezirk eigenständig. Bis 1914 entstanden um Wallensteinplatz und Hannovermarkt Gründerzeithäuser mit Zimmer-Küche-Wohnungen, viele mit Stuckfassaden in Jugendstilformen, Hausnamen und Werkstatttrakten in den Höfen. Seit den 1980er-Jahren wurden diese Blöcke schrittweise saniert.

Altmieterwohnungen bewahren mitunter Kachelöfen, Kredenzen und Küchenkästen aus der Erstausstattung. Solche Küchenmöbel der Zeit um 1900 sind aus Weichholz, oft mit Glasaufsatz, Schütten und originalen Beschlägen; sie lohnen den Ankauf, wenn Oberfläche und Verglasung erhalten sind. Dazu kommen Emailgeschirr, Pressglas, Alltagsporzellan, Uhren und Goldschmuck. Werkzeug und Firmenschriften aus Lagerhäusern und Speditionen am Handelskai nehmen wir mit, ebenso Fotografien und Andenken an die Donauschifffahrt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.