Majolika des Historismus
Farbig glasierte Reliefkeramik der Gründerzeit: Jardinieren, Prunkteller, Krüge und Ziergefäße aus Cilli, Eichwald und Aussig.
Im 19. Jahrhundert verstand man unter Majolika farbig glasierte Reliefkeramik, die nach der Londoner Weltausstellung 1851 in ganz Europa Mode wurde. Prunkteller, Krüge, Jardinieren, Blumenständer, Schalen und Ziergefäße zeigen Reliefs im Stil der Neorenaissance, Blattwerk, Tiere und Figuren in kräftigem Grün, Braun, Blau und Gelb. In der Monarchie fertigten Majolika Schütz Cilli in der Untersteiermark, Bernhard Bloch in Eichwald bei Teplitz und Johann Maresch in Aussig solche Ware, dazu kamen Hersteller in Deutschland und England. Viele Gründerzeitwohnungen waren damit dekoriert.
Große Prunkgefäße, Jardinieren mit Säulen und Figurengruppen in gutem Zustand sind gesucht, kleine Teller und Krüge häufiger. Gemessen wird an Hersteller, Größe, Modell, Glasur und Zustand. Eingeprägte Marken wie „Schütz Cilli“ und Modellnummern helfen bei der Zuordnung, viele Stücke sind ungemarkt. Abgeplatzte Glasur an Reliefkanten und abgebrochene Henkel oder Figurenteile mindern. Englische Majolika wird international gehandelt. Fotos von Boden und Reliefdetails erleichtern die Ersteinschätzung.
Woran man es erkennt
- Mode nach 1851
- Schütz Cilli
- Jardinieren und Blumenständer
- Abgeplatzte Reliefkanten
Majolika des Historismus verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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