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Armbanduhren im 6. Bezirk, 1060 Wien

Armbanduhren aus Mariahilf: Wienzeile, Gumpendorf, Ateliers

Großbürgerliche Wohnungen an der Wienzeile, Ateliers in Gumpendorfer Hoftrakten und der Flohmarkt an der Kettenbrückengasse prägen den Uhrenbestand in Mariahilf.

An der Linken Wienzeile, wo Otto Wagners Majolikahaus steht, liegen hohe Altbauwohnungen mit Lustern, Spiegeln und Schreibsekretären. Darin bewahrten Familien Golduhren in Etuis, Damenuhren an Milanaisebändern und frühe Armbanduhren, die aus Taschenuhren umgebaut wurden. Niedriger gebaut ist das Biedermeier-Mariahilf rund um den Magdalenengrund und in Gumpendorf, mit Höfen voller ehemaliger Werkstätten; die Uhren aus diesen Haushalten sind eher robuste Stahlmodelle mit Handaufzug, oft mit Lederband und Gebrauchsspuren eines langen Arbeitslebens.

Viele frühere Gewerbehöfe in Gumpendorf sind heute Ateliers für Grafik, Fotografie und Architektur, und von dort stammen Designuhren: Junghans-Modelle nach Max Bill aus den frühen 1960er-Jahren oder Braun-Armbanduhren mit reduziertem Zifferblatt. Am Beginn der Mariahilfer Straße eröffneten 1904 die Schwestern Flöge ihren Modesalon; Damenuhren im Schmuckformat, wie sie ab den 1910er-Jahren aufkamen, gehören in diese Modegeschichte. Samstags bringt der Flohmarkt an der Kettenbrückengasse, an der Grenze zur Wieden, Uhren aus ganz Wien in Umlauf.

Wenn Sie eine Wohnung an der Wienzeile auflösen, sehen wir Sekretär und Kästen gemeinsam mit Ihnen durch, denn Uhren liegen oft in Schubladen von Schreibmöbeln oder in Zigarrenkisten. Zwei Bilder reichen vorab: Vorderseite und Rückseite, dazu eines vom Band. Designuhren bitte mit Originalverpackung zeigen, falls sie noch existiert. Die Besichtigung ist kostenlos, ein Angebot erhalten Sie vor Ort.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Manufakturen & Marken

42

Epochen & Stile

6

Materialien, Techniken & Punzen

10

Fragen zu Armbanduhren

Kaufen Sie auch Armbanduhren, die nicht mehr laufen?

Ja. Viele Vintage-Uhren stehen nach Jahren in der Lade still, ohne dass das Werk beschädigt ist. Wir prüfen Werk und Zustand und bewerten die Uhr so, wie sie ist.

Soll ich meine Uhr vor dem Verkauf servicieren oder polieren lassen?

Nein. Ein Service kostet oft mehr, als er an Wert bringt, und beim Polieren verliert das Gehäuse seine Originalkanten. Ein neues Zifferblatt oder neue Zeiger senken den Sammlerwert deutlich.

Wie wichtig sind Box und Papiere?

Bei Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und anderen gesuchten Marken erhöhen sie den Wert spürbar, weil sie Herkunft und Baujahr belegen. Fehlen sie, kaufen wir die Uhr trotzdem an; Seriennummer und Werk lassen sich auch ohne Papiere zuordnen.

Was ist eine Vintage-Uhr wert, die mein Vater in den 1960er-Jahren gekauft hat?

Das hängt von Marke, Modell, Referenz und Zustand ab. Eine Omega Seamaster aus Stahl wird anders bewertet als eine Rolex Submariner aus derselben Zeit. Senden Sie uns Fotos von Zifferblatt, Boden und Werk, dann geben wir eine erste Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.