Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Grafik, Zeichnungen & Aquarelle im 6. Bezirk, 1060 Wien

Grafik verkaufen in Mariahilf – Bühnenbildnisse und Phantasten

Theater an der Wien und Raimundtheater, Ateliers in Gumpendorfer Hoftrakten und das Arik-Brauer-Haus prägen die Grafik, die in Mariahilfer Wohnungen zum Vorschein kommt.

Unter den Dächern und in den Hoftrakten von Gumpendorf liegen ehemalige Ateliers, die Grafiker, Fotografen und Architekten bis heute nutzen. Ihre Nachlässe bestehen aus Skizzenbüchern, Entwürfen, Probedrucken und Mappen mit Arbeiten von Kollegen. In den niedrigen Biedermeierhäusern Gumpendorfs und des Magdalenengrunds, im Volksmund Ratzenstadl, hängen dagegen kolorierte Kupferstiche und Bildnisse aus der Zeit um 1830. Die großbürgerlichen Wohnungen an der Wienzeile und an der Mariahilfer Straße bewahren Aquarelle und gerahmte Druckgrafik in Salonhängung.

Bühnenstars wie Fanny Elßler und Ferdinand Raimund wurden im Biedermeier vielfach lithografiert, unter anderem von Josef Kriehuber; mit Raimundtheater und Theater an der Wien im Bezirk liegen solche Rollenbildnisse hier nahe. Das Papagenotor am Theater an der Wien erinnert an Emanuel Schikaneder. Koloman Moser lieferte den goldenen Fassadenschmuck des Medaillonhauses an der Linken Wienzeile und Teile der Einrichtung für den Salon Flöge, Max Hegele baute 1905–1907 die Fillgraderstiege. Am Gemeindebau Gumpendorfer Straße 134–138 stammen die Fassaden von Arik Brauer.

Bei Atelier-Nachlässen bitte nichts aussortieren: Skizzen, Fehldrucke und unsignierte Blätter gehören zum Werk und lassen sich oft über Nachlassstempel oder Werkverzeichnis zuordnen. Fotos der geöffneten Mappen genügen für die Ersteinschätzung. Die Stiegenhäuser in Gumpendorf sind eng, große Rahmen tragen wir vorsichtig hinunter. Für den Termin gilt: samstags ist rund um den Flohmarkt an der Kettenbrückengasse kaum Platz zum Halten. Bezahlung bar oder per Überweisung.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Porträtlithografien von Bühnenstars des Biedermeier – Fanny Elßler, Ferdinand Raimund und das Theater an der Wien.
  • Atelier-Nachlässe mit Skizzenbüchern und Entwürfen – Grafiker, Fotografen und Architekten in Dach- und Hofateliers.
  • Druckgrafik des Phantastischen Realismus – Arik-Brauer-Haus an der Gumpendorfer Straße.
  • Biedermeier-Grafik und Vorstadtansichten – Gumpendorf und Magdalenengrund.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

513

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

73

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Kaufen Sie auch Grafiksammlungen mit vielen unbekannten Blättern?

Ja. Sammlungen werden vollständig gesichtet, auch wenn viele Blätter unbekannt sind. Häufig finden sich zwischen dekorativen Drucken einzelne gesuchte Stücke.

Meine Aquarelle sind verblasst – sind sie noch etwas wert?

Das hängt vom Künstler und vom Grad des Verblassens ab. Leichte Lichtschäden mindern, schließen einen Ankauf aber nicht aus. Hängen Sie Aquarelle bis zur Besichtigung nicht in die Sonne.

Mein Blatt ist mit Bleistift signiert – ist es dann ein Original?

Nicht automatisch. Auch Offsetdrucke und Plakate wurden nachträglich signiert. Entscheidend sind Drucktechnik, Papier und Auflagenangabe, die bei Originalgrafik zum Werk gehören.

Was bedeuten „e. a.“ oder „h. c.“ neben der Nummer?

„E. a.“ steht für épreuve d'artiste, ein Künstlerexemplar außerhalb der nummerierten Auflage, „h. c.“ für hors commerce, nicht für den Handel bestimmt. Solche Exemplare werden in der Regel ähnlich bewertet wie nummerierte Blätter.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.