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Skulpturen & Plastiken im 6. Bezirk, 1060 Wien

Skulpturen verkaufen in Mariahilf: Wienzeile, Gumpendorf, Laimgrube

Papagenotor am Theater an der Wien, Medaillons am Wagner-Haus, die Wallfahrtskirche der Barnabiten: In Mariahilf hängen Plastik und Bauschmuck eng zusammen.

Großbürgerliche Gründerzeitwohnungen entlang von Linker Wienzeile und Gumpendorfer Straße besitzen hohe Räume, in denen Luster hängen und Spiegel fast bis zur Decke reichen; davor standen Bronzen und Büsten des Historismus. In den niedrigen Vorstadthäusern Gumpendorfs und des Magdalenengrunds lebten Drechsler, Tischler und Färber, in deren Familien geschnitzte Figuren und Reliefs überdauern können. Frühere Gewerbehöfe sind heute oft Ateliers von Grafikern, Fotografen und Architekten; dort finden sich Gipsmodelle, keramische Plastik und Arbeiten nach 1960.

Die Mariahilfer Kirche, im späten 17. Jahrhundert von den Barnabiten errichtet, war Wallfahrtsort; barocke Andachtsfiguren und Heiligenfiguren mit Fassung gehören zu den Stücken, die alte Mariahilfer Familien aufbewahren. Über dem Papagenotor des Theaters an der Wien steht Emanuel Schikaneder in der Rolle des Papageno. Otto Wagners Medaillonhaus und das Majolikahaus an der Linken Wienzeile führen in die Zeit um 1900, das Arik-Brauer-Haus an der Gumpendorfer Straße in den Phantastischen Realismus, dessen Vertreter wie Ernst Fuchs auch Bronzen schufen.

Luster, Spiegel und Bronzen aus Wienzeile-Wohnungen müssen oft über enge Stiegenhäuser hinunter; wir messen bei der Besichtigung Türen und Podeste. Holzfiguren prüfen wir auf Fassung, Wurmgänge und ausgehöhlte Rückseiten. Bei Andachtsfiguren, die aus einer Kirche stammen könnten, klären wir die Herkunft. Fotos von vorne, hinten und von der Standfläche schicken Sie am einfachsten per WhatsApp; der Termin zwischen Getreidemarkt und Gürtel ist kostenlos.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Barocke Heiligenfiguren mit Fassung – Wallfahrtstradition der Mariahilfer Kirche
  • Geschnitzte Figuren und Reliefs – Handwerkerfamilien aus Gumpendorf und vom Magdalenengrund
  • Plastik des Phantastischen Realismus – Arik-Brauer-Haus und Wiener Schule
  • Bronzen und Büsten des Historismus – Gründerzeitwohnungen an der Wienzeile

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

159

Manufakturen & Marken

9

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

18

Fragen zu Skulpturen & Plastiken

Wie wird eine schwere Skulptur abgeholt?

Vor der Abholung werden Gewicht, Maße und Zugang geprüft, etwa Stiegen, Aufzug und Türbreiten. Steinfiguren und große Bronzen werden gepolstert und gesichert transportiert.

Wie unterscheide ich Bronze von Zinkguss?

Zinkguss ist leichter und klingt beim Anklopfen dumpf, Bronze ist schwerer und heller im Klang. An Kratzern zeigt Zinkguss ein grausilbriges Metall, Bronze ein goldbraunes. Ein Magnet hilft nicht, da beide nicht magnetisch sind.

Soll ich eine Holzfigur reinigen oder neu fassen lassen?

Nein. Die originale Fassung ist auch mit Abrieb und Fehlstellen ein wichtiger Wertfaktor. Reinigungen und Überfassungen können sie unwiederbringlich zerstören.

Was bedeutet ein Gießerstempel?

Gießereien wie die k. k. Kunst-Erzgießerei in Wien oder Pariser Häuser wie Barbedienne kennzeichneten ihre Güsse mit Stempeln. Sie belegen Herkunft und Qualität des Gusses und helfen, autorisierte Güsse von Nachgüssen zu unterscheiden.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.