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Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires im 6. Bezirk, 1060 Wien

Mode der Wiener Moderne aus Mariahilf: Salon Flöge bis Gumpendorf

Emilie Flöge und ihre Schwestern hatten ihren Salon in der Casa Piccola, Klimt zeichnete für sie Reformkleider: Mariahilf ist ein Bezirk der Wiener Modemoderne.

Großbürgerliche Wohnungen an Wienzeile und Mariahilfer Straße bewahren Garderoben, in denen Abendkleider, Pelze und Hüte neben Handtaschen und Seidentüchern hängen. In Gumpendorf, wo früher Seidenweber und Färber arbeiteten, finden sich Stoffe, Posamenten und Kleider aus Schneiderateliers des Bezirks. Ehemalige Werkstätten in den Hoftrakten, heute oft Ateliers von Grafikern und Fotografen, enthalten mitunter Musterbücher, Schnittmuster und Stoffreste aus der Zeit, als die Höfe noch Gewerbebetriebe beherbergten.

Klimt, der Emilie Flöge sein Leben lang verbunden war, entwarf Reformkleider und verkehrte regelmäßig in jenem Modesalon, den die drei Schwestern im Haus Casa Piccola betrieben. Kleidung, Accessoires und Stoffe der Wiener Moderne aus diesem Umfeld sind selten und werden von uns besonders sorgfältig geprüft. Bühnenleute von Raimundtheater und Theater an der Wien hinterließen mitunter Abendgarderobe, die in Mariahilfer Haushalten erhalten sein kann.

Kleider um 1900 sind empfindlich; falten Sie sie nicht neu und hängen Sie schwere Perlenstickerei nicht auf, sie reißt am Schulterstück. Fotos von Etikett, Nähten und Verschlüssen genügen für die Ersteinschätzung. Bei Stücken, die dem Salon Flöge oder der Wiener Werkstätte zugeschrieben werden, prüfen wir Stoff, Schnitt und Herkunftsbelege. Zwischen Getreidemarkt und Gürtel kommen wir kostenlos.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Kleidung, Accessoires und Stoffe der Wiener Moderne – Modesalon der Schwestern Flöge
  • Stoffe, Posamenten und Schnittmuster – Seidenweber und Schneiderateliers in Gumpendorf
  • Abendgarderobe – Theater an der Wien und Raimundtheater

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

9

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

11

Fragen zu Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires

Kaufen Sie Taschen aus Krokodilleder?

Ja, wenn der legale Erwerb belegt ist. Neuere Taschen bekannter Häuser werden mit einer CITES-Bescheinigung verkauft, die wir sehen müssen; bei älteren Stücken prüfen wir die Nachweislage im Einzelfall.

Haben Hermès-Tücher einen Wert?

Ja. Für die Bewertung zählen Motiv, Entwerfer, Ausgabe, Farbstellung und Zustand. Echte Carrés haben einen handgerollten Saum und eine klar gedruckte Signatur im Motiv. Verfärbungen, Löcher und Flecken mindern den Wert.

Wie erkennen Sie eine echte Designer-Tasche?

An Datumscode oder Seriennummer, Prägung, Stichbild, Beschlägen, Leder und Futter, die zusammenpassen müssen. Wir prüfen jede Tasche einzeln und sagen Ihnen offen, wenn ein Stück nicht echt ist. Kaufbelege und Karten erleichtern die Prüfung.

Kaufen Sie Taschen mit Gebrauchsspuren?

Ja. Abgegriffene Ecken, nachgedunkelte Henkel und Kratzer an Beschlägen mindern den Wert, schließen den Ankauf aber nicht aus. Klassische Modelle bekannter Häuser bleiben auch gebraucht gefragt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.