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Musikinstrumente im 6. Bezirk, 1060 Wien

Musikinstrumente aus Mariahilf: Haydnhaus, Theater an der Wien

Joseph Haydn verbrachte seine letzten Jahre in der Haydngasse, im Theater an der Wien kam 1805 Beethovens „Fidelio“ heraus.

Seidenweber, Drechsler und Tischler machten Gumpendorf im 18. und 19. Jahrhundert zum Gewerbegebiet; aus den Höfen kommen bei Auflösungen noch Werkzeug und Musterbücher. Die großbürgerlichen Straßenwohnungen an der Wienzeile und der Gumpendorfer Straße bewahren Salonflügel und Pianinos, Biedermeierhäuser am Magdalenengrund ältere Tasteninstrumente und Gitarren. Aus Haushalten mit Bezug zu Theater an der Wien und Raimundtheater sind Streich- und Blasinstrumente, Notenbestände und Programmhefte zu erwarten.

Im Haus Haydngasse 19, dem heutigen Haydnhaus, verbrachte Joseph Haydn seine letzten zwölf Jahre bis 1809. Beethovens „Fidelio“ hatte 1805 am Theater an der Wien Premiere, dem Haus mit dem Papagenotor, das an Emanuel Schikaneder erinnert. Das Raimundtheater von 1893 entwickelte sich zur Operetten- und Musicalbühne. Für Instrumente aus Musikerhaushalten des Bezirks sind Orchesterinstrumente wie Klarinetten, Hörner und Violoncelli zu erwarten, oft mit Etuis und Stimmenmaterial.

Rund um den Naschmarkt ist das Zufahren mit dem Klaviertransporter nur außerhalb der Marktzeiten sinnvoll; Flügeltransporte planen wir deshalb früh am Tag oder an Wochentagen ohne Flohmarkt. Fotografieren Sie Tasteninstrumente mit geöffnetem Deckel und Seriennummer, Streichinstrumente mit Zettel. Die Besichtigung ist kostenlos. Bei Hofwohnungen in Gumpendorf prüfen wir Durchfahrt und Stiege vorab. Die Zahlung erfolgt in bar oder auf Ihr Konto.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Salonflügel und Pianinos – großbürgerliche Straßenwohnungen an Wienzeile und Gumpendorfer Straße
  • Streich- und Blasinstrumente mit Theaterbezug – Theater an der Wien und Raimundtheater
  • Biedermeier-Gitarren und Tafelklaviere – Vorstadthäuser in Gumpendorf und am Magdalenengrund

Mit Bezug zu Mariahilf

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 6. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

16

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Musikinstrumente

Soll ich ein Instrument vor dem Verkauf reparieren lassen?

Nein. Für die Bewertung genügt der jetzige Zustand, und eine Reparatur erfordert Fachkenntnis. Laienhaft geleimte Risse oder neu lackierte Decken mindern den Wert stärker als der ursprüngliche Schaden.

Wie fotografiere ich eine Geige für die Ersteinschätzung?

Decke, Boden und beide Zargen gerade von vorn, die Schnecke von der Seite und den Zettel durch das linke F-Loch mit einer Taschenlampe. Beim Bogen den Frosch und den Stempel am Ende der Stange. Tageslicht ohne Blitz zeigt Lack und Holz am besten.

Kaufen Sie Instrumente aus der Blasmusik?

Ja, besonders ältere Instrumente Wiener und böhmischer Hersteller mit Drehventilen, Wiener Hörner und Instrumente mit Hofstempel. Moderne Schülerinstrumente sind häufig und werden im Bestand bewertet.

Nehmen Sie defekte Spieldosen und Drehorgeln?

Ja. Auch Werke mit gebrochenen Kammzähnen, fehlenden Walzen oder Schäden am Gehäuse haben Wert, weil sie sich restaurieren lassen. Bitte ziehen Sie ein blockiertes Werk nicht weiter auf.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.