Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gemälde & Ölbilder im 6. Bezirk, 1060 Wien

Ölgemälde verkaufen in Mariahilf und Gumpendorf

Von der Wienzeile bis zum Ratzenstadl: Bürgerliche Salons, Ateliers unter dem Dach und Biedermeierhäuser in Gumpendorf bringen sehr unterschiedliche Bilder hervor.

An Linker Wienzeile und Mariahilfer Straße liegen großbürgerliche Straßenwohnungen mit hohen Räumen, in denen Luster, große Spiegel und Gemälde in schweren Rahmen hingen. Gumpendorf und der Magdalenengrund bewahren niedrige Biedermeierhäuser, deren Bewohner eher Porträts, Andachtsbilder und kleine Landschaften besaßen. Frühere Gewerbehöfe wurden zu Wohnungen und Ateliers umgebaut; in Dachgeschoßen und Hofgebäuden arbeiten Grafiker, Fotografen und Maler. Aus solchen Ateliers stammen Ölstudien, Malskizzen und mitunter ganze Malernachlässe.

Gustav Klimt war regelmäßig im Modesalon seiner Lebensgefährtin Emilie Flöge an der Mariahilfer Straße und entwarf dort Reformkleider. Eine ganz andere Linie führt zum Phantastischen Realismus: Für den Gemeindebau an der Gumpendorfer Straße, Hausnummern 134–138, entwarf Arik Brauer 1991–1994 die bunten Fassaden. Das Theater an der Wien mit Schikaneders Papagenotor und das Raimundtheater stehen für die Vorstadtbühnen, deren Stars wie Fanny Elßler und Ferdinand Raimund vielfach porträtiert wurden.

Hängt ein großes Bild unter einem Luster an der Wienzeile, sichern wir zuerst den Luster; enge Stiegenhäuser in den Altbauten sind beim Transport das eigentliche Maß. Bei Malernachlässen genügt zunächst ein Überblick über Stapel, Mappen und Keilrahmen, einzelne Fotos folgen später. Für Abholungen an der Mariahilfer Straße, seit 2015 Fußgänger- und Begegnungszone, stimmen wir die Zufahrt vorab ab. Gezahlt wird bar, auf Wunsch auch per Überweisung.

Was in Mariahilf häufig auftaucht

  • Ölstudien und Bilder aus Malernachlässen – Ateliers in Dachgeschoßen und Hoftrakten.
  • Porträts und Andachtsbilder des Biedermeier – Vorstadthäuser in Gumpendorf und am Magdalenengrund.
  • Großformate in Prunkrahmen – großbürgerliche Wohnungen an Wienzeile und Mariahilfer Straße.
  • Malerei des Phantastischen Realismus – Arik-Brauer-Haus an der Gumpendorfer Straße als lokaler Bezug.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 6. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Sind Bilder ohne Rahmen weniger wert?

Nicht grundsätzlich. Ein passender Rahmen kann den Gesamtwert erhöhen, entscheidend ist aber die Malerei. Lose Leinwände sollten flach oder gerollt gelagert werden, nie gefaltet.

Wie alt muss ein Bild sein, damit es interessant ist?

Ein Mindestalter gibt es nicht. Ölbilder des 20. Jahrhunderts von bekannten oder gut ausgebildeten Malern sind ebenso gefragt wie ältere Werke. Ausschlaggebend sind Qualität, Motiv und Zustand.

Ich weiß nicht, wer mein Bild gemalt hat – können Sie trotzdem helfen?

Ja. Viele Gemälde tragen keine oder eine schwer lesbare Signatur. Anhand von Malweise, Bildträger, Motiv und Rahmen lässt sich meist Epoche und Schule bestimmen, manchmal auch ein Name.

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.