Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 5. Bezirk, 1050 Wien

Ansichtskarten aus Margareten: Rotes Wien, Rüdigerhof, Vorstadtkino

Reumannhof, Metzleinstaler Hof und Marmoreks Rüdigerhof sind Postkartenmotive, das Filmcasino eröffnete 1911. Margaretner Haushalte bewahren Karten und Drucksachen dazu.

Zimmer-Küche-Wohnungen in Gründerzeithäusern und Gemeindewohnungen der 1920er- und 1950er-Jahre: In Margareten bleibt Papier oft jahrzehntelang in derselben Kredenz. Typische Bestände sind Ansichtskarten von Margaretengürtel, Wienzeile und Margaretenplatz, Kinoprogramme, Filmplakate, Eintrittskarten, Fotos aus dem Roten Wien und Drucksachen der Volksbildung. Kellerabteile in den Gemeindebauten enthalten außerdem Glückwunschkarten, Krampus- und Neujahrskarten aus mehreren Generationen, häufig zusammen mit Spielzeug und Werkzeug, die dort seit dem Einzug lagern.

Ab 1919 baute die Stadt am Gürtel; mit dem Metzleinstaler Hof begann hier eine der frühesten Wohnhausanlagen des Roten Wien, Hubert Gessners Reumannhof folgte 1924–1926. Oskar Marmoreks Rüdigerhof von 1902, sein bekanntestes Werk, steht mit Erkern und Balkonen über dem Wienfluss. Das Filmcasino in der Margaretenstraße zählt seit 1911 zu den frühen Wiener Kinos. Im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum lebt die Bildstatistik Otto Neuraths fort, deren Drucke heute gesammelt werden.

Krampus- und Neujahrskarten, Kinoprogramme und Gemeindebaukarten sehen unscheinbar aus; werfen Sie beim Ausräumen nichts weg, bevor wir es angesehen haben. Fotos einer Auswahl genügen, die Besichtigung im Gemeindebau oder Altbau ist kostenlos. Wir zählen Bestände vor Ort, sortieren nach Sammelgebieten und nennen einen Gesamtpreis, den wir bar oder per Überweisung auszahlen.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Ansichtskarten, Fotografien und Dokumente zum Roten Wien – Gemeindebauten am Margaretengürtel
  • Kinoprogramme und Filmplakate – Filmcasino seit 1911 und Vorstadtkinos
  • Krampus-, Neujahrs- und Glückwunschkarten – Kellerabteile und Kredenzen langjähriger Mieter
  • Drucke der Bildstatistik – Tradition Otto Neuraths im Bezirk

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.