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Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 5. Bezirk, 1050 Wien

Granat, Doublé, Gold: Schmuck verkaufen in Margareten

In Margaretner Haushalten liegen Granatbroschen aus Böhmen neben Doublé-Ketten und Ringen vom Goldschmied ums Eck – Schmuck, der getragen wurde, nicht gesammelt.

Kleine Altbauwohnungen, früher Zimmer-Küche mit Gangtoilette, und die großen Höfe des Roten Wien am Margaretengürtel prägen den Bezirk. Hier wurde Schmuck zu Taufe, Firmung und Hochzeit geschenkt und dann ein Leben lang getragen. In den Laden finden sich Granatbroschen und -ohrringe in Tombak oder Silber, Kreuzanhänger, Siegelringe, Bettelarmbänder der 1950er-Jahre, dazu vergoldeter Modeschmuck und Doublé, das wie Gold aussieht. Gerade die Mischung erfordert, jedes Stück einzeln zu prüfen.

Otto Prutscher, Architekt und Entwerfer, baute für die Gemeinde den Heinehof in der Stöbergasse (1925); von ihm stammen auch Schmuckentwürfe im Stil der Wiener Moderne. Die Hinterhofwerkstätten Margaretens, in denen Gerber, Färber und kleine Betriebe arbeiteten, sind großteils verschwunden; die Familien ihrer Inhaber und Gesellen blieben oft im Bezirk. Samstags handeln Händler am Naschmarkt-Flohmarkt, wenige Schritte jenseits der Bezirksgrenze, mit Hausrat und Modeschmuck.

Doublé und vergoldetes Silber trennen wir mit Prüfstein und Säure von Massivgold und sagen Ihnen dazu, welches Stück was ist. Granatschmuck in Tombak hat keinen Metallwert, als böhmischer Granatschmuck aber Sammlerwert. In den Gemeindebauten am Gürtel genügen Stiege und Türnummer; kleine Mengen sind uns einen Besuch wert. Für Gold und Silber gilt der Tageswert auf Grundlage unseres Punzierungsscheins.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Böhmischer Granatschmuck in Tombak und Silber – verbreitet in Handwerker- und Arbeiterfamilien.
  • Bettelarmbänder, Kreuzanhänger und Siegelringe – Geschenke zu Taufe, Firmung und Jubiläum.
  • Doublé und vergoldeter Modeschmuck – Gebrauchsschmuck der 1950er- bis 1970er-Jahre.

Mit Bezug zu Margareten

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 5. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Kaufen Sie auch beschädigten Schmuck?

Ja. Fehlende Steine, gerissene Ketten und abgeplatztes Email mindern den Wert, machen ein Stück aber nicht wertlos. Lassen Sie antiken Schmuck vor dem Verkauf nicht reparieren, weil unpassende Reparaturen den Sammlerwert senken.

Was ist böhmischer Granatschmuck wert?

Das hängt vom Material der Fassung, der Größe und Dichte der Steine und vom Alter ab. Stücke des 19. Jahrhunderts in Gold oder mit großen Steinen sind gefragter als vergoldeter Tombak späterer Serien; wir prüfen auch, ob tatsächlich Pyrope verarbeitet wurden; rotes Glas kommt vor.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.