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Lampen, Luster & Leuchter im 5. Bezirk, 1050 Wien

Hängelampen und Nachkriegsleuchten aus Margareten

Zinshäuser zwischen Wienzeile und Gürtel, der Heinehof von Otto Prutscher und das Matzleinsdorfer Hochhaus: Margareten liefert Gebrauchsleuchten mit Sammlerwert.

Die kleinen Zimmer-Küche-Wohnungen der Gründerzeit zwischen Rechter Wienzeile und Margaretengürtel wurden mit einfachen Hängelampen, Petroleumlampen und später mit Glasglocken an Messingrohren beleuchtet. Gemeindebauwohnungen aus den Zwanziger- und Fünfzigerjahren bewahren oft noch Deckenschalen aus Opalglas, Tütenlampen und Wohnzimmerluster der Erstausstattung. Bei jahrzehntelanger Wohndauer liegen ausgemusterte Leuchten häufig im Kellerabteil. Um den Margaretenplatz und das Schlossquadrat kommen aus Biedermeierhäusern vereinzelt ältere Messingleuchter und Kerzenständer.

Otto Prutscher, der neben Bauten auch Glas, Metallarbeiten und Leuchten entwarf, ist der Architekt des Heinehofs in der Stöbergasse (1925). Die Gemeindebauten am Gürtel, Reumannhof und Metzleinstaler Hof, zeigen, für welche Wohnungen die Gebrauchsleuchten der Zwischenkriegszeit gedacht waren. Als in den 1950er-Jahren das Matzleinsdorfer Hochhaus entstand, fertigten Wiener Firmen wie J. T. Kalmar und Rupert Nikoll Leuchten aus Messing und Opalglas. Auf dem Flohmarkt an der Kettenbrückengasse werden solche Stücke seit Jahrzehnten gehandelt.

Fotografieren Sie Leuchten im Kellerabteil auch dann, wenn Schirm oder Kabel fehlen; Herstellerschilder von Kalmar oder Nikoll sitzen mitunter am Baldachin oder innen im Reflektor. Für Gemeindebauwohnungen genügt eine Fotoserie von Decken und Wänden. Bei der kostenlosen Besichtigung nehmen wir Luster selbst ab und isolieren die Anschlüsse. Leuchten ohne Sammlerwert bleiben bei Ihnen, sofern Sie die Räumung nicht unserer Wiener Schwesterseite übertragen.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Leuchten der 1950er-Jahre von Kalmar und Nikoll – Erstausstattung von Wohnungen der Wiederaufbauzeit
  • Opalglas-Deckenschalen und Tütenlampen – Gemeindebauten am Margaretengürtel
  • Hänge- und Petroleumlampen – Gründerzeitwohnungen mit Zimmer und Küche

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Kaufen Sie auch Kerzenleuchter aus Silber?

Ja. Silberleuchter werden nach Punze, Hersteller, Stil und Gewicht bewertet. Gefüllte Leuchter enthalten Füllmasse, die vom Silbergewicht abgezogen wird.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.