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Briefmarken im 5. Bezirk, 1050 Wien

Briefmarken verkaufen in Margareten – Alben aus Gemeindebau und Altbau

In den Höfen am Margaretengürtel bezogen Familien ihre Wohnungen ab 1919 – viele sammelten von da an, was die Post herausgab, von Inflationsmarken bis zum Abo.

Margareten besteht aus kleinen Altbauwohnungen mit Mietern, die oft nie umgezogen sind, und aus Gemeindewohnungen der 1920er- und 1950er-Jahre in auffallend hoher Zahl. Briefmarken gehören hier zum Hausrat: Einsteckbücher mit Marken der Ersten Republik, Alben der Zweiten Republik bis in die 1990er-Jahre, Abo-Lieferungen der Post in Originalkuverts, Kisten mit gestempelter Massenware. Daneben finden sich in Werkstattnachlässen aus den Hinterhöfen gelegentlich Geschäftsbriefe mit Firmenlochungen und Paketkarten.

Der Metzleinstaler Hof, ab 1919 begonnen, zählt zu den frühesten Wohnbauten der Gemeinde, der Reumannhof von Hubert Gessner folgte 1924–1926. In diese Jahre fällt die Inflation der Kronenzeit, deren Marken mit Werten bis in die Tausende massenhaft erhalten sind; 1925 brachte die Schillingwährung neue Ausgaben. Für die Wiederaufbaujahre, in denen viele Sammlungen der Zweiten Republik begonnen wurden, steht das Matzleinsdorfer Hochhaus.

Zur Einordnung: Marken der Zweiten Republik ab etwa 1960 sind in so großen Mengen erhalten, dass sie meist wenig Sammlerwert haben. Trotzdem lohnt das Durchsehen, weil in Einsteckbüchern oft ältere Stücke, Briefe oder Abarten stecken. Fotografieren Sie die ersten Seiten jedes Albums. Für die Höfe am Margaretengürtel brauchen wir die Stiege; Kellerabteile öffnen wir mit Ihnen.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Inflationsmarken der Ersten Republik und Schillingausgaben ab 1925 – Sammlungen aus der Zeit des Roten Wien.
  • Abo-Lieferungen und Alben der Zweiten Republik – Gemeindebauhaushalte der 1950er- bis 1990er-Jahre.
  • Geschäftsbriefe mit Firmenlochungen und Paketkarten – Werkstätten in den Margaretner Hinterhöfen.

Mit Bezug zu Margareten

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 5. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.