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Antiquitäten Wien

Porzellan im 5. Bezirk, 1050 Wien

Porzellan aus Margareten: Sammeltassen, Figuren und Gebrauchsgeschirr

Kredenzvitrinen in Gemeindewohnungen und Altbau: In Margareten stehen Sammeltassen, Figuren und Service der 1920er- bis 1970er-Jahre neben älteren Erbstücken.

In den Gemeindebauten am Margaretengürtel und in den kleinen Zinshauswohnungen rund um Reinprechtsdorfer Straße und Siebenbrunnenplatz wohnen viele Mieter seit Jahrzehnten. Die Kredenz mit Glasaufsatz ist dort der Ort für das gute Geschirr: Sammeltassen, ein Kaffeeservice zur Hochzeit, Porzellanfiguren, daneben Gebrauchsgeschirr der 1950er- bis 1970er-Jahre, etwa von Lilien Porzellan. Ältere Stücke kommen aus Familien, die schon vor dem Roten Wien im Bezirk lebten, und reichen bis zum Alt-Wiener Porzellan zurück.

In den 1920er-Jahren entstanden am Gürtel Metzleinstaler Hof, Reumannhof, Matteottihof und Franz-Domes-Hof, bezogen von Familien mit einfachem, funktionalem Hausrat; Porzellan war dort Gebrauchsware, das gute Service eine Anschaffung fürs Leben. Margarete Schütte-Lihotzky, deren Frankfurter Küche Geschirr und Vorrat neu ordnete, hat im Bezirk ein eigenes Zentrum. Am Margaretenplatz, im Schlossquadrat, reicht die Bebauung dagegen bis ins 18. Jahrhundert zurück, und mit ihr mancher Familienbesitz.

Gebrauchsgeschirr der Nachkriegszeit hat meist keinen Sammlerwert, Sammeltassen, Figuren und ältere Marken dagegen oft schon. Stellen Sie für die Fotos eine Tasse und einen Teller umgedreht ins Licht, damit wir Marken erkennen. Auch das Kellerabteil gehört zum Termin, ebenso die Kredenz in der Küche. Was übrig bleibt, kann auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite entruempelung-danube.at abholen.

Was in Margareten häufig auftaucht

  • Sammeltassen und Kaffeeservice zur Hochzeit – Kredenzvitrinen in Gemeindewohnungen.
  • Gebrauchsporzellan von Lilien Porzellan – Wiener Haushalte der 1950er- bis 1970er-Jahre.
  • Porzellanfiguren der Zwischenkriegszeit – Erstausstattung der Gemeindebauten am Gürtel.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 5. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.