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Nachkriegsmoderne im 5. Bezirk, 1050 Wien

Nachkriegsmoderne in Margareten: das Matzleinsdorfer Hochhaus

Das Matzleinsdorfer Hochhaus der 1950er-Jahre markiert den Wiederaufbau in Margareten, wo Baulücken mit Gemeindebauten, Sgraffiti und Mosaiken geschlossen wurden.

Am Rand des Bezirks, in Matzleinsdorf, ragt das Matzleinsdorfer Hochhaus aus den 1950er-Jahren auf. Margareten gehörte 1945–1955 zum britischen Sektor; Bombenlücken wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren mit Gemeinde- und Genossenschaftsbauten geschlossen, viele mit Sgraffiti und Mosaiken zum Thema Wiederaufbau. Diese Häuser stehen zwischen den Gründerzeitblöcken von Reinprechtsdorf und Siebenbrunnenviertel und den Wohnhausanlagen der 1920er-Jahre am Margaretengürtel, Reumannhof und Metzleinstaler Hof; den Reumannhof hatte Hubert Gessner 1924–1926 gebaut.

In diesen Wohnungen richteten sich Familien nach 1950 neu ein: SW-Möbel der Aktion Soziale Wohnkultur, Kredenzen und Küchenkästen, Gebrauchsporzellan etwa von Lilien Porzellan, Pressglas, Radios und Plattenspieler. Vieles steht noch in Erstausstattung, weil Mieter seit Jahrzehnten bleiben. SW-Möbel erkennt man an Typenbezeichnung, Etikett und schlichter Konstruktion; vollständige Garnituren mit guter Oberfläche sind gefragt. Kellerabteile mit Spielzeug und Werkzeug sichten wir bei derselben Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.