Jugendstil & Wiener Werkstätte
Metallarbeiten der Wiener Werkstätte
Gefäße, Leuchter, Dosen und Rahmen aus Messing, Alpaka und Kupfer nach Hoffmann und Peche.
Neben Silber verarbeitete die Wiener Werkstätte Messing, Alpaka und Kupfer zu Vasen, Schalen, Leuchtern, Dosen, Bilderrahmen, Uhrgehäusen und Tischgerät. Josef Hoffmann entwarf getriebene Messinggefäße mit kannelierten Wandungen, Dagobert Peche Arbeiten mit getriebenen Blattmotiven, Koloman Moser frühe Stücke in strengem Rechteckstil. Die Metallwerkstatt arbeitete in kleinen Serien, viele Modelle sind in Fotografien und Modellbüchern des Archivs dokumentiert. Messing wurde oft vergoldet oder poliert, Alpaka versilbert. Wiener Kunstgewerbegeschäfte verkauften diese Arbeiten neben Silber.
Bewertet werden Entwerfer, Modell, Ausführung und Erhaltung; Arbeiten von Hoffmann und Peche sind am gesuchtesten. Marken mit WW-Monogramm und Entwerferzeichen sind entscheidend, aber auch häufig gefälscht. Nachpolierte Messingflächen und entfernte Patina mindern. Getriebene Arbeiten zeigen auf der Innenseite Hammerspuren, gepresste Nachahmungen nicht. Der Vergleich mit den Modellfotos im Archiv des MAK sichert die Zuordnung. Größere Gefäße und Leuchterpaare stehen über kleinen Dosen.
Woran man es erkennt
- Kannelierte Messinggefäße
- Hammerspuren innen
- Modellfotos im MAK
- Nachpolierte Flächen
Hersteller
Künstler & Entwerfer
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