In Wiener Wohnungen der Gründerzeit hingen Kronleuchter aus gegossenem und gedrücktem Messing, oft mit Armen in Form von Ranken, Masken und Rosetten im Stil der Neorenaissance oder des Neobarock. Viele wurden ursprünglich für Gas gebaut: Durch hohle Arme strömte das Gas zu Brennern mit Glastulpen, ein Gegengewicht oder ein Zug machte die Krone höhenverstellbar. Nach 1900 wurden zahlreiche Gaskronen auf elektrisches Licht umgebaut, wobei die Gashähne oft erhalten blieben. Daneben gab es Luster aus Bronze und Zinkguss mit Glasschalen.
Messingluster sind verbreitet und werden nach Größe, Qualität des Gusses, Stil und Vollständigkeit bewertet. Gaskronen mit erhaltenem Zugmechanismus, originalen Glastulpen und fein gegossenen Armen sind gefragter als einfache Ausführungen. Polierte und lackierte Oberflächen sind häufig später entstanden, eine alte Patina wird von Sammlern geschätzt. Wir sehen nach, ob Arme fehlen, Gewinde ausgerissen sind und ob der Umbau sauber ausgeführt wurde.
Woran man es erkennt
- Messingkronen im Stil der Neorenaissance
- Umgebaute Gaskronen
- Zug- und Gegengewichtsmechanik
- Originale Glastulpen
- Patina und spätere Politur
Messingluster der Gründerzeit verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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