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Lampen, Luster & Leuchter

Maria-Theresien-Luster

Luster mit glasüberzogenen Armen und flachen, geschliffenen Behangplättchen nach Vorbildern des 18. Jahrhunderts.

Der Maria-Theresien-Luster verdankt seinen Namen der Zeit der Kaiserin, in der diese Form an den Höfen Mitteleuropas verbreitet war. Kennzeichnend ist ein Metallgestell, dessen Arme mit Glasröhren oder Glasplatten überzogen sind, sodass das Metall kaum sichtbar bleibt. Am Gestell hängen flache, geschliffene Plättchen, Pendeloquen und Glasperlenketten, die das Licht der Kerzen vielfach brechen. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Form in großen Stückzahlen nachgebaut, von böhmischen Glashütten ebenso wie von Wiener Lusterwerkstätten.

Originale des 18. Jahrhunderts sind sehr selten, Luster des Historismus und des 20. Jahrhunderts häufig. Für die Einstufung zählen Alter, Glasqualität, Schliff, Größe und Vollständigkeit. Handgeschliffene Plättchen mit leicht unregelmäßigen Kanten sprechen für ältere oder sorgfältige Arbeit, gepresste Plättchen für Serienware. Gebrochene oder ersetzte Glasüberzüge notieren wir ebenso wie Behang, der nicht zum Gestell gehört. Ein vollständiger Behang mindert das Risiko für Käufer und hebt den Wert.

Woran man es erkennt

  • Glasüberzogene Arme
  • Flache, geschliffene Plättchen
  • Glasperlenketten
  • Nachbauten des Historismus
  • Unterscheidung von geschliffen und gepresst

Hersteller

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.