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Lampen, Luster & Leuchter im 18. Bezirk, 1180 Wien

Biedermeierleuchter und Cottage-Luster aus Währing

Das Geymüllerschlössel als Biedermeier-Referenz, das Cottageviertel mit Villen seit den 1870er-Jahren, Gelehrtenhaushalte um die Sternwarte: Währing bewahrt gewachsenes Licht.

Sommerhäuser in Pötzleinsdorf und Gersthof aus der Zeit der Sommerfrischen bewahren Biedermeier-Kerzenleuchter, Argandlampen, Gartenlaternen und gläserne Windlichter. Im Cottage, dem Villenviertel nach englischem Muster, hängen in Häusern des Späthistorismus und Jugendstils Messingluster, Kristalluster und Ampeln; Souterrain und Dachboden enthalten häufig abgehängte Vorgänger. Weitläufige Altbauwohnungen nahe Gentzgasse und Kutschkermarkt tragen Luster, die zu Speisezimmer und Bibliothek passen, dazu Schreibtischlampen aus Gelehrtenhaushalten.

Ferdinand Fellner und Hermann Helmer, sonst als Theaterarchitekten bekannt, errichteten 1874–1879 die Universitätssternwarte mit Kuppeln für die großen Refraktoren. Das Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf zeigt als Außenstelle des MAK Biedermeier-Interieurs. Adolf Loos plante 1927/28 für Hans und Anny Moller ein Haus mit versetzten Raumebenen. Den Anstoß zum Cottage-Verein von 1872 gab Heinrich von Ferstel; seine Bauauflagen prägen den Villenbestand bis heute, viele Häuser liegen in Schutzzonen.

Viele Cottage-Villen wurden nach 1938 enteignet; Luster und Leuchten aus Häusern mit Rückstellungsgeschichte bewerten wir erst, wenn ihre Herkunft geklärt ist. Souterrain, Gartenhaus und Dachboden gehören bei Villen zur kostenlosen Besichtigung. Für einen Kristalluster in einer Altbauwohnung beim Kutschkermarkt genügen vorab drei Fotos: Gesamtansicht, Krone und ein Arm mit Behang.

Was in Währing häufig auftaucht

  • Biedermeier-Kerzenleuchter und Argandlampen – Sommerfrischen in Pötzleinsdorf und Gersthof
  • Messing- und Kristalluster des Späthistorismus – Villen im Cottageviertel
  • Schreibtisch- und Arbeitslampen – Gelehrtenhaushalte im Umfeld von Sternwarte und Universität

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 18. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

32

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Woran erkenne ich einen Lobmeyr-Luster?

Lobmeyr-Luster tragen selten eine Marke. Hinweise sind die Qualität des Kristalls, die Konstruktion, typische Modelle wie die sternförmigen Luster und Vergleichsstücke aus Katalogen. Wir prüfen das bei der Besichtigung.

Ist ein Luster ohne Behangteile noch etwas wert?

Ja, aber weniger. Fehlende Teile lassen sich teilweise ergänzen, originale Behänge sind jedoch schwer zu finden. Bewahren Sie lose Teile auf, auch einzelne Prismen.

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.