Glasschirme sind oft das empfindlichste und zugleich wertvollste Teil einer Lampe. Tulpen aus geätztem oder farbigem Glas saßen auf Gaskronen und Petroleumlampen, Kugeln und Glocken aus Opalglas auf Hängelampen und Wandarmen. Um 1900 entstanden Schirme aus irisierendem Glas bei Johann Lötz Witwe und anderen böhmischen Hütten, in Frankreich Überfangschirme mit geätzten Blumen bei Gallé, Daum und Schneider. In Wiener Kellern und Dachböden finden sich oft lose Schirme aus abgebauten Lampen, manchmal noch in Zeitungspapier verpackt.
Lose Schirme haben einen eigenen Markt, weil Sammler und Restauratoren Ersatz für beschädigte Lampen suchen. Für die Einstufung zählen Hersteller, Technik, Farbe, Größe des Halterrands und Erhaltung. Signierte französische Überfangschirme und irisierende Lötz-Schirme sind gesucht, Opalglocken einfacher Serien günstiger. Abplatzungen am Rand, Sprünge und Kratzer mindern den Wert. Paare und Sätze gleicher Tulpen aus einem Luster bewerten wir gemeinsam, denn vollständige Sätze sind selten.
Woran man es erkennt
- Geätzte und farbige Tulpen
- Opalglaskugeln und -glocken
- Irisierende Schirme von Lötz
- Überfangschirme aus Frankreich
- Sätze gleicher Tulpen
Glasschirme und Lampenglocken verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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