Kerzenleuchter gehören zu den häufigsten Leuchten in Wiener Nachlässen. Einarmige Tischleuchter, oft paarweise, wurden aus Silber, Messing, Bronze, Zinn oder Porzellan gefertigt, mehrarmige Kandelaber mit Aufsätzen für festliche Tafeln und Kaminsimse. Wiener Silberleuchter des Biedermeier zeigen schlichte Säulen- und Balusterformen mit Beschauzeichen und Meistermarke, Kandelaber des Empire vergoldete Bronze mit antiken Figuren, Leuchter des Historismus üppige Ornamente. Auch Kammerleuchter mit Griff und Tropfschale, Leuchter mit Glasschirm gegen Zugluft und Reiseleuchter gehören zu dieser Gruppe.
Silberleuchter werden nach Punze, Meister, Stil und Gewicht bewertet; viele sind gefüllt, also mit einer Füllmasse im Fuß beschwert, die vom Silbergewicht abgezogen wird. Bronzeleuchter mit Feuervergoldung, Leuchter der Wiener Werkstätte und Paare in gutem Zustand sind gesucht. Verbogene Tüllen, gelöste Füße und abgeriebene Vergoldung mindern den Wert. Wir unterscheiden massives Silber von versilbertem Metall und prüfen Paare auf Zusammengehörigkeit. Messingleuchter des 18. Jahrhunderts erkennt man an Gussspuren und Gewinden.
Woran man es erkennt
- Einarmige Leuchter, oft paarweise
- Mehrarmige Kandelaber
- Wiener Biedermeier-Silber
- Feuervergoldete Bronze des Empire
- Gefüllte Silberleuchter
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Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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