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Lampen, Luster & Leuchter im 14. Bezirk, 1140 Wien

Jugendstilglas und Stromlinie: Leuchten aus Penzing

Villen um 1900 in Hütteldorf und Hadersdorf, das Technische Museum und Zinshäuser in Breitensee: Penzing reicht vom irisierenden Glasschirm bis zur Chromlampe.

Als Westbahn und Stadtbahn Hütteldorf und Hadersdorf erschlossen, bauten wohlhabende Familien dort Villen, die um 1900 Jugendstilleuchten erhielten: Messinggestelle mit irisierenden Glasschirmen, Tulpen und Hängelampen mit Zugpendel. Manche dieser Häuser bewohnen noch Nachkommen der Erbauer. Breitenseer Zinshauswohnungen haben Messingluster und Opalglasschalen, während im Hugo-Breitner-Hof und in anderen Gemeindebauten der 1950er-Jahre Leuchten der Nachkriegszeit hängen. Kleingärten am Wienerwaldrand liefern Petroleum- und Sturmlaternen.

Hauptwerke des Jugendstils im Bezirk sind die Kirche am Steinhof, für die Koloman Moser 1904–1907 die Glasfenster schuf, und Otto Wagners zwei Villen an der Hüttelbergstraße. Josef Frank plante 1928/29 einen Gemeindebau in der Sebastian-Kelch-Gasse. Das Technische Museum Wien, 1909 begonnen und 1918 eröffnet, dokumentiert Radios, Haushaltsgeräte und Fahrzeuge im Stromlinienstil der 1930er-Jahre; seine Sammlung dient beim Bestimmen von Tischlampen aus Chrom und Bakelit als Vergleich.

Glasschirme von Lötz und anderen böhmischen Hütten erkennt man an Irisierung und Faden- oder Wellendekor; Signaturen sind selten. Fotografieren Sie Schirme deshalb gegen das Licht und von innen. In Villen am Wolfersberg oder in Hadersdorf gehören Dachboden und Gartenhaus zur kostenlosen Besichtigung. Geweihluster aus Jagdzimmern nehmen wir mit, sofern die Herkunft der Trophäen geklärt ist.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Jugendstilleuchten mit irisierenden Glasschirmen – Villen der Zeit um 1900 in Hütteldorf und Hadersdorf
  • Tischlampen aus Chrom und Bakelit – Stromlinienstil, den das Technische Museum dokumentiert
  • Geweihluster und Jagdzimmerleuchten – Villenhaushalte am Wienerwaldrand

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Muss ich die Elektrik erneuern lassen?

Nein. Alte Kabel und Fassungen mindern den Wert kaum, weil Käufer Leuchten ohnehin neu verkabeln lassen. Wir nehmen keine Funktionsprüfung am Stromnetz vor.

Kaufen Sie Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre?

Ja. Leuchten von Kalmar, Nikoll und Stejnar sowie italienische und skandinavische Designleuchten dieser Zeit sind gesucht. Auch ungezeichnete Messingleuchten bewerten wir nach Entwurf und Qualität.

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Kaufen Sie auch Kerzenleuchter aus Silber?

Ja. Silberleuchter werden nach Punze, Hersteller, Stil und Gewicht bewertet. Gefüllte Leuchter enthalten Füllmasse, die vom Silbergewicht abgezogen wird.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.