Nach 1945 entwickelte sich Wien zu einem Zentrum der Leuchtenproduktion. J. T. Kalmar, 1881 gegründet, stattete Wohnungen, Hotels, Botschaften und Theater mit Steh-, Tisch- und Hängeleuchten aus Messing mit Schirmen aus Stoff, Glas oder Kunststoff aus. Rupert Nikoll fertigte Luster mit Glasstäben oder Acrylglasröhren, die als Eiszapfen- oder Spaghetti-Luster bekannt sind, teils nach Entwürfen von Emil Stejnar, der später unter eigenem Namen produzierte. Architekten wie Oswald Haerdtl, Carl Auböck und Karl Schwanzer entwarfen Leuchten für eigene Bauten.
Wiener Leuchten dieser Zeit werden international gesammelt. Wichtig für den Wert sind Hersteller, Modell, Größe, Vollständigkeit und Erhaltung der originalen Schirme und Oberflächen. Etiketten und Plaketten sind oft verloren, viele Modelle lassen sich aber über Kataloge und Vergleichsstücke zuordnen. Polierte statt patinierter Messingflächen und neue Stoffschirme mindern den Sammlerwert leicht. Wir besichtigen auch ganze Ausstattungen aus Wohnungen, Geschäften und Hotels.
Woran man es erkennt
- J. T. Kalmar
- Rupert Nikoll und Emil Stejnar
- Eiszapfen- und Spaghetti-Luster
- Messing mit Stoff- und Glasschirmen
- Zuordnung über Kataloge
Hersteller
Künstler & Entwerfer
Wiener Leuchten der 1950er- bis 1970er-Jahre verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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