In den Jahren zwischen den Weltkriegen setzten sich klare, oft stufenförmige Formen durch. Schreibtischleuchten aus Chrom oder vernickeltem Messing mit Schirmen aus Opalglas, Deckenschalen aus gepresstem und satiniertem Glas, Ampeln an Ketten und Tischleuchten mit Figuren aus Bronze oder Zinkguss prägen diese Zeit. In Frankreich entstanden Leuchten mit Glas von René Lalique und Sabino, in Deutschland Serienleuchten mit Glas von Peill & Putzler. Wiener Werkstätten fertigten Leuchten aus Messing und Glas für Wohnungen der Zwischenkriegszeit.
Wir beurteilen Entwerfer, Hersteller, Material, Erhaltung und Gestaltung. Figurale Leuchten mit fein ziselierter Bronze, signierte Glasleuchten und Leuchten mit Bezug zu bekannten Interieurs sind gesucht. Abgeriebener Chrom, korrodiertes Nickel und gesprungene Glasschalen mindern den Wert. Neu verchromte Teile sind oft an glatter, gleichmäßiger Oberfläche erkennbar. Wir unterscheiden Originale der 1920er- und 1930er-Jahre von Nachbauten, die seit den 1970er-Jahren in großer Zahl entstanden.
Woran man es erkennt
- Chrom und vernickeltes Messing
- Opal- und Pressglas
- Deckenschalen und Ampeln
- Figurenleuchten
- Abgrenzung zu Nachbauten
Hersteller
Art-déco-Leuchten verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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