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Historische Blankwaffen & Rüstungen im 21. Bezirk, 1210 Wien

Blankwaffen aus Floridsdorf: Marchfeld, Am Spitz, Stammersdorf

Leopoldau, Großjedlersdorf und Stammersdorf liegen im Marchfeld, wo im Juli 1809 bei Wagram gekämpft wurde; Floridsdorfer Haushalte bewahren Säbel, Bajonette und Jagdmesser.

Den Bestand prägen der Karl-Seitz-Hof, der Schlingerhof und die Großfeldsiedlung, Reihenhäuser in Donaufeld und Leopoldau sowie Strebersdorfer und Stammersdorfer Winzerhäuser. In Industriefamilien der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke liegen Bajonette und Seitengewehre aus den Weltkriegen, in Bauern- und Winzerhäusern Hirschfänger, Jagdmesser und mitunter Säbel, die bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurückreichen können. Kleingärten an der Alten Donau bewahren Messer und Klingen in Gerätehütten.

Bis ins 20. Jahrhundert waren Stammersdorf, Leopoldau und Großjedlersdorf Marchfelddörfer mit Äckern, Weingärten und Presshäusern; auf den Feldern dieser Ebene wurde im Juli 1809 bei Wagram gekämpft. Floridsdorf selbst ist eine Gründung von 1786 und nach dem Klosterneuburger Propst Floridus Leeb benannt. Mit der Nordbahn ab 1837 kamen Fabriken, und 1914 rückten auch aus deren Belegschaften viele Männer ein. Lokomotivfabrik und Lohner-Werke prägten das Industrieviertel um Am Spitz.

Was auf Feldern oder in Weingärten aus dem Boden kommt, fällt als Bodenfund unter das Denkmalschutzgesetz; Klingenreste vom Acker kaufen wir nur nach Klärung. In Winzerhäusern mit Presshaus sehen wir Keller und Dachboden gemeinsam durch. Schusswaffen vermitteln wir an befugte Waffenhändler, NS-Devotionalien nehmen wir nicht an. Von Jedlesee bis Stammersdorf ist die Besichtigung kostenlos.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Säbel und Klingen der Napoleonischen Zeit – Bauernfamilien im Marchfeld; Bodenfunde nur nach Klärung
  • Bajonette und Seitengewehre – Industriefamilien der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke
  • Hirschfänger und Jagdmesser – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Historische Blankwaffen & Rüstungen

Darf ich einen alten Säbel aus dem Nachlass verkaufen?

Ja. Säbel, Degen, Bajonette und andere Blankwaffen dürfen gehandelt werden und gehören zu unserem Ankauf. Bitte schleifen oder polieren Sie die Klinge vorher nicht.

Was mache ich mit alten Gewehren und Pistolen?

Für Schusswaffen, auch historische, ist ein befugter Waffenhändler zuständig. Wir vermitteln Ihnen den Kontakt; der Händler übernimmt die Waffen und die nötigen Formalitäten.

Woran erkenne ich, ob eine Rüstung alt ist?

Hinweise sind Gewicht, Schmiedespuren, Nieten, Marken der Plattner und Lederreste. Viele Rüstungen in Wiener Wohnungen stammen aus dem Historismus und dienten als Dekoration; auch sie haben einen Markt, werden aber anders bewertet.

Soll ich Rost von der Klinge entfernen?

Nein. Schleifen, Polieren und chemische Rostentferner zerstören Ätzungen, Bläuung und Patina. Lassen Sie die Waffe so, wie sie ist, und lagern Sie sie trocken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.