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Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 21. Bezirk, 1210 Wien

Ansichtskarten aus Floridsdorf: Am Spitz, Kellergasse und Donau

Das Amtshaus am Spitz, die Stammersdorfer Kellergasse und die Donau sind lokale Motive; Hubert Gessners Karl-Seitz-Hof steht für das Rote Wien.

Lokomotivfabrik, Lohner-Werke und die Kaiser Ferdinands-Nordbahn machten Floridsdorf zum Industriebezirk; Werksfotos, Firmenschriften und Jubiläumsdrucke liegen in Familien, die seit Generationen mit diesen Betrieben verbunden sind. Aus Winzerhäusern in Stammersdorf und Strebersdorf kommen Heurigenkarten, Weinetiketten und Ausflugskarten vom Bisamberg. In Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof liegen Drucksachen der Arbeiterbewegung, Fotos vom Februar 1934 und Alben mit Ansichtskarten von Am Spitz und Floridsdorfer Brücke.

Im Februar 1934 wurde um Hubert Gessners Karl-Seitz-Hof (1926–1931) gekämpft; Karten und Fotografien dieser Jahre gehören zum Sammelgebiet Rotes Wien. Als Rathaus der damals selbständigen Großgemeinde entstand 1901–1903 das Amtshaus am Spitz; Karten aus den Jahren vor 1904 zeigen Floridsdorf noch als eigene Gemeinde vor den Toren Wiens. Die Beethoven-Gedenkstätte in Jedlesee und das Bezirksmuseum im Mautner-Schlössl ergänzen die lokale Überlieferung.

Werksfotos und Firmenschriften der Lokomotivfabrik sind oft in Mappen oder Schachteln mit Belegschaftsdokumenten gemischt; lassen Sie alles zusammen. Bei Winzerhäusern sehen wir uns auch Presshaus und Keller an, Karten dort sind oft feucht geworden. Die Besichtigung ist kostenlos, Fotos vorab erleichtern die Planung. Den übrigen Hausrat räumt bei Bedarf die Schwesterseite entruempelung-danube.at; die Ephemera bezahlen wir bar oder per Überweisung.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Werksfotos, Firmenschriften und Jubiläumsdrucke – Lokomotivfabrik Floridsdorf und Lohner-Werke
  • Ansichtskarten von Am Spitz, Kellergasse und Donau – lokale Motive
  • Heurigenkarten und Weinetiketten – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf

Mit Bezug zu Floridsdorf

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 21. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.