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Porzellan im 21. Bezirk, 1210 Wien

Porzellan verkaufen in Floridsdorf: Stammersdorf bis Großfeldsiedlung

Ältere Bestände aus Winzerhäusern in Stammersdorf und Strebersdorf, Service der 1960er-Jahre aus Großfeldsiedlung und Gemeindebau – Porzellanankauf im 21. Bezirk.

Floridsdorf vereint fast alle Wohnformen der Stadt: die alten Stammersdorfer und Strebersdorfer Winzerhäuser samt Presshaus und Keller, Gründerzeithäuser um Am Spitz, Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof, die Großfeldsiedlung der Jahre 1966–1971 und Kleingärten an der Alten Donau. Entsprechend breit ist das Porzellan: bäuerliche Teller und Tassen des 19. Jahrhunderts, Hochzeitsservice der Zwischenkriegszeit, Kaffeeservice der 1960er-Jahre in schlichten Formen, Sammeltassen aus Familien der Werksbelegschaften.

Generationen von Facharbeitern standen in Lokomotivfabrik und Lohner-Werken an Werkbank und Reißbrett; Ehrengaben, Hochzeitsgeschenke und Sammeltassen aus diesen Familien sind typische Bestände. Für Haushalte, die in der Großfeldsiedlung neu gegründet wurden, sind Serviceklassiker des 20. Jahrhunderts zu erwarten, etwa von Rosenthal oder Hutschenreuther, gekauft in den Jahren des Einzugs. Ortsgeschichte zeigt das Bezirksmuseum im Mautner-Schlössl; die Stammersdorfer Kellergasse erinnert an das Winzerdorf, das bis 1938 eigenständig war.

In Winzerhäusern sehen wir bei der Besichtigung auch Presshaus und Keller an, denn dort stehen oft Kisten mit Geschirr. Kleingartenhäuser an der Alten Donau sind über schmale Wege erreichbar; wir tragen Kisten von Hand. Rosenthal und Hutschenreuther bewerten wir nach Form, Dekor und Vollständigkeit – fotografieren Sie ein vollständiges Gedeck und die Marke auf der Unterseite.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Serviceklassiker der 1960er-Jahre von Rosenthal und Hutschenreuther – Haushalte der Großfeldsiedlung.
  • Sammeltassen und Hochzeitsservice – Familien der Belegschaften von Lokomotivfabrik und Lohner-Werken.
  • Bäuerliche Teller und Tassen – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.