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Silber & Tafelsilber im 21. Bezirk, 1210 Wien

Silber aus Floridsdorf: Werksgaben, Winzerhäuser, Gemeindebau

Ehrengaben der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke, Aussteuerbesteck im Karl-Seitz-Hof und Familiensilber in Stammersdorfer Winzerhäusern: Floridsdorf hat sein eigenes Silberprofil.

Belegschaften der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke erhielten zu Jubiläen Ehrengaben; neben Uhren sind in solchen Haushalten auch Becher, Tabletts und Zigarettendosen mit Firmengravur zu erwarten. In Gemeindebauten wie dem Karl-Seitz-Hof und dem Schlingerhof liegen Aussteuerbestecke und Taufbecher in den Kredenzen der Nachkriegsjahre. Alte Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf bewahren mit Haus, Presshaus und Keller oft auch Familiensilber aus mehreren Generationen und Karaffen mit Silbermontierung.

Der 1786 auf Klosterneuburger Stiftsgrund gegründete Ort wuchs mit der Nordbahn zum Industriestandort; das Amtshaus am Spitz entstand 1901 bis 1903 als Rathaus der Großgemeinde. Der Karl-Seitz-Hof von Hubert Gessner (1926–1931) und der Paul-Speiser-Hof stehen für das Rote Wien, in dem Silber vor allem als Hochzeits- und Taufgeschenk in die Haushalte kam. Das Bezirksmuseum im Mautner-Schlössl dokumentiert Industrie- und Ortsgeschichte.

Bei Werksgaben gehört die Gravur aufs Foto; Firma und Jahr erklären Anlass und Herkunft. In Winzerhäusern sehen wir uns Wohnräume und Presshaus an, Silber liegt oft in Truhen oder Kästen. Kleingärten an der Alten Donau oder am Bisamberg erreicht man über schmale Wege, Silber passt in eine Tasche. Bruchsilber vergüten wir zum Tageswert, Sammlerstücke nach Punze, Hersteller und Zustand.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Ehrengaben mit Firmengravur – Belegschaften der Lokomotivfabrik und der Lohner-Werke.
  • Familiensilber und Karaffen mit Silbermontierung – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf.
  • Aussteuerbesteck und Taufbecher – Gemeindebauten wie Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

16

Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

30

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Silber & Tafelsilber

Was bedeutet die Zahl 800 auf meinem Besteck?

Sie gibt den Feingehalt an: 800 von 1000 Teilen sind reines Silber. 800 war um 1900 der übliche Feingehalt für deutsches und österreichisches Tafelsilber, 925 ist Sterlingsilber. Steht nur eine Zahl wie 90 oder 100 neben einer Firmenmarke, handelt es sich meist um versilberte Ware.

Was ist der Dianakopf?

Die Silberpunze Österreich-Ungarns von 1872 bis 1922 zeigt den Kopf der Jagdgöttin Diana mit einer Ziffer für den Feingehalt: 1 für 950, 2 für 900, 3 für 800 und 4 für 750 Tausendteile. Ein zusätzlicher Buchstabe nennt das Punzierungsamt, A steht für Wien.

Kaufen Sie Silber nur nach Gewicht?

Nein. Sammlerstücke, Arbeiten bekannter Hersteller und gut erhaltenes altes Silber werden als Objekt bewertet, oft deutlich über dem Metallwert. Nur beschädigtes oder einfaches Gebrauchssilber wird nach Feingehalt und Gewicht zum Tageswert angekauft.

Hat versilbertes Besteck einen Wert?

Versilbertes Besteck enthält nur eine dünne Silberschicht und wird nicht nach Gewicht bewertet. Gefragt sind vollständige Garnituren bekannter Hersteller wie Christofle, WMF oder Berndorf in gutem Zustand und Tafelgerät mit Designgeschichte.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.