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Antiquitäten Wien

Briefmarken im 21. Bezirk, 1210 Wien

Briefmarken verkaufen in Floridsdorf – Nordbahn seit 1837

1837 fuhr von Floridsdorf aus der erste Dampfzug Österreichs; bis 1904 war Floridsdorf niederösterreichische Großgemeinde mit eigenem Postamt.

Floridsdorf hat Gemeindebauten jeder Epoche, den Gründerzeitkern um Am Spitz, Reihenhäuser, Kleingärten und in den Kellergassenorten Stammersdorf und Strebersdorf Winzerhäuser mit Presshaus. Familien, deren Väter in Lokomotivfabrik, Lohner-Werken oder bei der Bahn arbeiteten, sammelten Eisenbahnmotive und Bahnpoststempel und hoben Werkspost auf; dazu kommen Alben der Zweiten Republik. In Winzerhäusern liegen Geschäftsbriefe aus dem Weinverkauf, in den Kleingartenhäusern am Bisamberg Einsteckbücher aus Erbschaften.

1837 fuhr zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram der erste Zug der Kaiser Ferdinands-Nordbahn; Bahnpoststempel dieser Linie gehören zu den älteren Wiener Bahnpostgebieten. Floridsdorf, Jedlesee, Donaufeld und Neu-Jedlersdorf bildeten ab 1894 eine Großgemeinde, die 1904 zu Wien kam, Stammersdorf folgte 1938. Niederösterreichische Ortsstempel dieser Orte sind gesucht. Das Amtshaus am Spitz, 1901–1903 als Rathaus der Großgemeinde gebaut, beherbergt bis heute die Bezirksverwaltung.

Werkspost der Lokomotivfabrik und Dienstbriefe der Bahn bitte nicht aus ihren Mappen nehmen, der Zusammenhang zählt. In Stammersdorfer Winzerhäusern öffnen wir auch Truhen im Presshaus, dort liegen mitunter alte Briefe. Für die Großfeldsiedlung, in Fertigteilbauweise errichtet, genügt die Stiegennummer. Bewertet wird bei Ihnen zu Hause nach Katalog, Erhaltung und Stempel; das Angebot folgt nach der Durchsicht.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Bahnpoststempel der Nordbahn – erste Dampfeisenbahn Österreichs ab Floridsdorf 1837.
  • Briefe mit niederösterreichischen Ortsstempeln vor 1904 – Großgemeinde Floridsdorf und Nachbarorte.
  • Werkspost von Lokomotivfabrik und Lohner-Werken – Facharbeiterfamilien im Bezirk.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.