Ernst Lichtblau im 21. Bezirk, 1210 Wien
Ernst Lichtblau in Floridsdorf: Anteil am Paul-Speiser-Hof
Am Paul-Speiser-Hof (1929–1932), einer Wohnhausanlage mit Ladenzeilen und Gemeinschaftseinrichtungen, plante Ernst Lichtblau einen Teil.
Jenseits der Donau wuchs Floridsdorf mit Lokomotivfabrik und Lohner-Werken zum Industriebezirk; das Rote Wien baute hier große Anlagen wie Hubert Gessners Karl-Seitz-Hof und den Schlingerhof. Der Paul-Speiser-Hof von 1929–1932 zeigt mit Ladenzeilen und Gemeinschaftseinrichtungen die Wohnhausanlage als kleinen Stadtteil. Ernst Lichtblau plante einen Teil davon. Der Wagner-Schüler hatte vor dem Ersten Weltkrieg Villen in Hietzing gebaut, 1910–1920 für die Wiener Werkstätte entworfen und leitete im Karl-Marx-Hof die Beratungsstelle für Inneneinrichtung.
Floridsdorfer Verlassenschaften bewahren Industrie- und Arbeitergeschichte: Werksfotos, Typenschilder und Modelle der Lokomotivfabrik, Dokumente zu Karl-Seitz-Hof und Schlingerhof, Jubiläumsuhren und Ehrengaben von Belegschaften. Wir kaufen sie gemeinsam mit Goldschmuck zum Tageswert und Möbeln der Nachkriegszeit aus den Gemeindebauten an Prager Straße und Brünner Straße. Kellerabteile der Anlagen am Spitz gehören zur Besichtigung dazu.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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