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Hubert Gessner im 21. Bezirk, 1210 Wien

Hubert Gessner in Floridsdorf: der Karl-Seitz-Hof 1926–1931

Der Karl-Seitz-Hof (1926–1931) ist Hubert Gessners großer Hofbau in Floridsdorf; im Februar 1934 war er Schauplatz von Kämpfen.

Mit dem Karl-Seitz-Hof (1926–1931) schuf Hubert Gessner eine der großen Wohnhausanlagen des Roten Wien am linken Donauufer. Der Bau steht in einem Bezirk, dessen Familien oft seit Generationen mit Lokomotivfabrik und Lohner-Werken verbunden sind; Hans Glaser und Karl Scheffel bauten in denselben Jahren den Schlingerhof, weitere Gemeindebauten säumen Prager Straße und Brünner Straße. Im Februar 1934 war der Karl-Seitz-Hof Schauplatz von Kämpfen. Gessner erhielt 1938 Berufsverbot.

Floridsdorfer Gemeindebauwohnungen hinterlassen Hausrat der Nachkriegszeit, Uhren, Goldschmuck und Münzen, dazu Dokumente und Fotografien zur Industrie- und Arbeitergeschichte. Jubiläumsuhren und Ehrengaben der Lokomotivfabrik oder der Lohner-Werke tragen oft Gravuren, die sie datieren. Goldene Stücke bewerten wir zum Tageswert, Werksfotos, Typenschilder und Festschriften nach Sammlerwert. Für Gessner selbst sind Pläne, Fotografien der Bauzeit und Publikationen der Gemeinde Wien zu den Höfen gesuchte Belege.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.