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Antiquitäten Wien

Briefmarken im 19. Bezirk, 1190 Wien

Briefmarken verkaufen in Döbling – Hohe Warte bis Heiligenstadt

Koloman Moser lebte auf der Hohen Warte, bis 1892 stempelten Grinzing, Heiligenstadt und Nussdorf unter eigenem Namen: Döblinger Sammlungen reichen weit zurück.

Geschlossene Sammlungen findet man vor allem in Villen, die seit Generationen derselben Familie gehören, auf der Hohen Warte ebenso wie am Cobenzl oder in Sievering: Österreich ab 1850, Ganzsachen, Monarchiebriefe, Bosnien. Winzerhöfe in Nussdorf und Grinzing bewahren Geschäftspost von Heurigen und Weinhändlern, der Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt Alben der Zweiten Republik und Abo-Lieferungen. Dazwischen liegen die Gründerzeitwohnungen von Ober- und Unterdöbling mit Familienalben jeder Art.

Im Doppelhaus Moser-Moll, einem Frühwerk Josef Hoffmanns von 1900/01, wohnte Koloman Moser; die Marken, die er 1906 für Bosnien und 1908 für Österreich zeichnete, tragen den geometrischen Jugendstil dieser Villenkolonie. Grinzing, Heiligenstadt, Nussdorf, Sievering sowie Ober- und Unterdöbling kamen 1892 zu Wien; ältere Briefe mit ihren Ortsnamen im Stempel kennen Vorortsammler. Am Karl-Marx-Hof kämpften im Februar 1934 Schutzbund und Bundesheer.

Hat eine Villensammlung während der NS-Zeit den Eigentümer gewechselt, steht die Provenienzfrage am Anfang. Heurigenpost mit Firmenbriefköpfen bitte vollständig lassen, Briefkopf und Umschlag gehören zusammen. In Grinzing und Sievering stimmen wir die Zufahrt durch die engen Gassen ab. Alben aus dem Karl-Marx-Hof sichten wir in der Wohnung; ein Angebot erhalten Sie nach Durchsicht.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Marken nach Entwürfen Koloman Mosers – Doppelhaus Moser-Moll auf der Hohen Warte.
  • Briefe mit Ortsstempeln von Grinzing, Heiligenstadt und Nussdorf vor 1892 – Vorortepost.
  • Geschäftspost von Heurigen und Weinhändlern – Winzerhöfe in Grinzing und Nussdorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.