Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Schmuck & Juwelen im 19. Bezirk, 1190 Wien

Schmuck der Wiener Werkstätte aus Döbling verkaufen

Für Moser, Moll, Henneberg und Spitzer entwarf Josef Hoffmann Häuser auf der Hohen Warte; es folgten Haus Ast und Haus Knips. Ihre Bauherren trugen den Schmuck der Wiener Werkstätte.

Viele Villen in Döbling, vom Cobenzl über Sievering bis zum Cottage, sind seit Generationen in einer Hand; Verlassenschaften umfassen dann ganze Häuser mit Schmuck mehrerer Epochen. Dazu kommen Winzerhöfe in Grinzing und Nussdorf, deren Familien Trachtenschmuck und Silber bewahren, und der Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt mit Goldschmuck der Nachkriegszeit. In den Villen liegen Broschen der Wiener Werkstätte neben Art-déco-Armbändern und Brillantringen.

Das Doppelhaus für Moser und Moll, die Häuser Henneberg und Spitzer, 1909–1911 die Villa Ast und 1924/25 das Haus Knips stammen alle von Josef Hoffmann. Die Wiener Werkstätte stattete diese Villen mit Möbeln, Metallarbeiten und Textilien aus, die Bauherren trugen dazu Schmuck aus denselben Werkstätten. Künstler und Gelehrte trafen sich im Salon Josephine von Wertheimsteins an der Döblinger Hauptstraße; heute ist dort das Bezirksmuseum.

Schmuck der Wiener Werkstätte erkennen wir an Monogrammen und Punzen, aber nicht jedes Stück im Stil ist echt; Herkunft und Rechnungen helfen. Haben Stücke in den Jahren der NS-Herrschaft ihren Besitzer gewechselt, prüfen wir die Provenienz. In Grinzing und Sievering stimmen wir den Termin mit Zufahrt und Parkplatz ab. Edelmetall bewerten wir dank Punzierungsschein auch nach Gewicht.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Schmuck der Wiener Werkstätte – Villenkolonie Hohe Warte und ihre Bauherren; Provenienz wird geprüft.
  • Art-déco-Armbänder und Brillantringe – Villen auf Hohe Warte, Cobenzl und in Sievering.
  • Trachtenschmuck und Silber – Winzerfamilien in Grinzing und Nussdorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

14

Manufakturen & Marken

29

Epochen & Stile

13

Materialien, Techniken & Punzen

56

Fragen zu Schmuck & Juwelen

Kaufen Sie Modeschmuck?

Signierter Modeschmuck von Chanel, Dior, Trifari, Miriam Haskell oder Gablonzer Bijouterie hat einen Sammlermarkt. Unsignierte Massenware hat meist geringen Wert, kann aber im Konvolut mitgenommen werden.

Können Sie Schmuck aus einer Verlassenschaft vor Ort bewerten?

Ja. Wir kommen in alle 23 Bezirke, sichten den gesamten Bestand und trennen Schmuck mit Objektwert von Materialgold. Sie erhalten eine Aufstellung je Position.

Woran erkenne ich, ob ein altes Schmuckstück mehr wert ist als sein Gold?

Hinweise sind Signaturen, Punzen eines bekannten Juweliers, ein Originaletui, Handarbeit an Fassungen und Gravur sowie ein klarer Stil des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts. Senden Sie uns Fotos von Vorder- und Rückseite; wir sagen Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold zählen.

Brauche ich für Diamanten ein Zertifikat?

Nein. Wir prüfen Steine bei der Besichtigung mit Lupe und Messgerät. Ein vorhandener Laborbericht von GIA, HRD oder IGI erleichtert die Einstufung größerer Steine.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.