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Ansichtskarten & Ephemera im 19. Bezirk, 1190 Wien

Ansichtskarten aus Döbling: Karl-Marx-Hof, Grinzing und Kahlenberg

Karl Ehns Karl-Marx-Hof, Marmoreks Villa Wrchovszky in Grinzing und die Heurigen am Fuß des Kahlenbergs sind Motive, die Döblinger Alben füllen.

Grinzing, Nussdorf und Sievering waren schon um 1900 Ausflugsziele, Kahlenberg, Leopoldsberg und Cobenzl Aussichtspunkte mit Gasthäusern; Heurigen- und Hotelkarten, Weinetiketten und Ausflugskarten sind daher typisch für Döblinger Bestände. Villen auf der Hohen Warte bewahren Postkarten der Wiener Werkstätte, Ballspenden und Korrespondenz, Gemeindewohnungen in Heiligenstadt Drucksachen zum Roten Wien und zum Februar 1934. Beethoven- und Mahler-Erinnerungsstücke tauchen in Musikerhaushalten auf, oft zusammen mit Konzertprogrammen.

Sein Hauptwerk, den Karl-Marx-Hof an der Heiligenstädter Straße, plante Karl Ehn ab 1926; im Waschsalon zeigt heute eine Ausstellung das Rote Wien. Oskar Marmorek baute 1890 die Villa Wrchovszky in Grinzing. Die Wiener Werkstätte stattete die Villen der Hohen Warte aus. Otto Wagners Wehr- und Schleusenanlage Nussdorf mit Schemerlbrücke und der Döblinger Teil des Cottageviertels sind Jugendstil- und Gründerzeitmotive; Beethoven Museum und Eroicahaus erinnern an seine Jahre in Heiligenstadt und Oberdöbling.

Heurigenkarten, Weinetiketten und Ausflugskarten aus Grinzinger Höfen lagern oft im Presshaus oder Keller; Feuchtigkeit lässt Karten wellen, bitte nicht pressen oder bügeln. Fotografieren Sie einige Stücke und die Kartons. Die Besichtigung ist kostenlos. Bei Villen auf der Hohen Warte sehen wir Papierbestände zusammen mit Möbeln und Kunst an. Das Angebot gilt für den ganzen Bestand, gezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Heurigen-, Hotel- und Ausflugskarten – Grinzing, Nussdorf, Sievering, Kahlenberg und Cobenzl
  • Karten und Drucksachen zum Roten Wien und zum Februar 1934 – Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt
  • Postkarten der Wiener Werkstätte – Villen der Hohen Warte und ihre Bauherren

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.