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Grafik, Zeichnungen & Aquarelle im 19. Bezirk, 1190 Wien

Farbradierungen und Holzschnitte aus Döbling verkaufen

Luigi Kasimir starb 1962 in Grinzing, Emma Bormann kam 1887 in Döbling zur Welt – ihre Wiener Ansichten in Farbradierung und Holzschnitt fragen wir hier gezielt nach.

Döbling reicht von Gründerzeitwohnungen in Unter- und Oberdöbling über den Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt bis zu Winzerhöfen in Nussdorf und Grinzing und den Villen von Sievering, Cobenzl und Hoher Warte. In den Villen, oft seit Generationen in Familienbesitz, liegt Grafik mehrerer Epochen beisammen, von Biedermeier-Aquarellen bis zur Secession. Heurigenmotive, Beethovens Wohnhäuser in Heiligenstadt und der Kahlenberg kehren auf Farbradierungen, Holzschnitten und Aquarellen immer wieder.

Die Hohe Warte wurde um 1900 zur Künstlerkolonie: Josef Hoffmann baute das Doppelhaus für Koloman Moser und Carl Moll, dazu Häuser für den Fotografen Hugo Henneberg und für Friedrich Victor Spitzer. Grafik aus diesem Umkreis, Secessionsblätter und Ver-Sacrum-Beilagen, sehen wir in den Villen der Hohen Warte besonders genau an. Im Karl-Marx-Hof zeichnete Franz Grabmayr in seinem Wiener Atelier vor allem winters die Tanzblätter. Auf dem Döblinger Friedhof ruht Broncia Koller-Pinell, auf dem Grinzinger Maximilian Lenz.

Kasimirs Farbradierungen gibt es in vielen Abzügen unterschiedlicher Qualität; fotografieren Sie Bleistiftsignatur und Plattenrand. Wechselte ein Werk der Wiener Moderne während der NS-Zeit den Besitzer, steht die Provenienzprüfung vor jedem Angebot. In den engen Gassen von Grinzing und Sievering stimmen wir Zufahrt und Parkplatz ab. Ausbezahlt wird bar, auf Wunsch per Überweisung.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Farbradierungen von Luigi Kasimir – Wiener Ansichten, Kasimir starb 1962 in Grinzing.
  • Holz- und Linolschnitte von Emma Bormann – 1887 in Döbling geboren.
  • Grafik der Secession aus den Villen der Hohen Warte – Moser, Moll und ihr Umkreis.
  • Tanzblätter von Franz Grabmayr – Atelier im Karl-Marx-Hof.

Mit Bezug zu Döbling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 19. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

513

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

73

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Meine Aquarelle sind verblasst – sind sie noch etwas wert?

Das hängt vom Künstler und vom Grad des Verblassens ab. Leichte Lichtschäden mindern, schließen einen Ankauf aber nicht aus. Hängen Sie Aquarelle bis zur Besichtigung nicht in die Sonne.

Mein Blatt ist mit Bleistift signiert – ist es dann ein Original?

Nicht automatisch. Auch Offsetdrucke und Plakate wurden nachträglich signiert. Entscheidend sind Drucktechnik, Papier und Auflagenangabe, die bei Originalgrafik zum Werk gehören.

Was bedeuten „e. a.“ oder „h. c.“ neben der Nummer?

„E. a.“ steht für épreuve d'artiste, ein Künstlerexemplar außerhalb der nummerierten Auflage, „h. c.“ für hors commerce, nicht für den Handel bestimmt. Solche Exemplare werden in der Regel ähnlich bewertet wie nummerierte Blätter.

Soll ich die Grafik aus dem Rahmen nehmen?

Für Fotos ist ein Blatt ohne Glas ideal, nehmen Sie es aber nur heraus, wenn das ohne Kraftaufwand gelingt. Klebebänder und Passepartouts sollten Sie nicht lösen. Bei der Besichtigung werden Rahmen fachgerecht geöffnet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.