Asiatika im 16. Bezirk, 1160 Wien
Asiatika aus Ottakring: Teegeschirr, Lack und Exportporzellan
Julius Meinl handelte mit Kaffee und Tee, am Wilhelminenberg stehen Villen mit Salons. Ottakringer Asiatika reichen vom Teegeschirr bis zur Cloisonné-Vase.
Kleine Gründerzeitwohnungen um Yppenplatz und Thaliastraße, Gemeindebauten wie Sandleiten, Einfamilienhäuser am Wilhelminenberg und Winzerhäuser im Liebhartstal: Die Bestände des Bezirks sind so verschieden wie seine Wohnformen. Teegeschirr aus Japan und China, Lackdosen, Exportporzellan und Cloisonné stehen in vielen Kredenzen; in den Häusern am Wilhelminenberg gelegentlich auch ältere Vasen, Bronzen oder ein Paravent. Ältere Gemeindebaumieter haben Geschenke aus Jahrzehnten aufbewahrt, oft noch im Originalkarton.
In der Julius-Meinl-Gasse steht das Werk der Firma Meinl, die Kaffee röstete und auch mit Tee handelte; Joseph Binder entwarf 1924 das Firmenlogo. Teedosen, Teeschalen und Kannen aus Ostasien fanden über den Teehandel ihren Weg in Wiener Haushalte. Schloss Wilhelminenberg, 1903–1908 für Erzherzog Rainer errichtet, überblickt den Bezirk, und rund um den Brunnenmarkt bringt das Festival SOHO in Ottakring seit 1999 Kunst in leerstehende Geschäftslokale.
Teeschalen und Kannen fotografieren Sie von unten: Stempel, Ritzmarken und Glasurränder verraten Herkunft und Alter. Liegen Lackarbeiten im Keller eines Winzerhauses im Liebhartstal, hat die Feuchtigkeit oft Spuren hinterlassen, die wir vor Ort beurteilen. In Sandleiten sichten wir Wohnung und Abteil mit Ihnen; der Betrag wird bar ausgezahlt oder überwiesen.
Was in Ottakring häufig auftaucht
- Teegeschirr aus China und Japan – Teehandel und Haushalte im Umfeld von Julius Meinl
- Lackdosen, Exportporzellan und Cloisonné – Kredenzen in Gemeindebauten wie Sandleiten
- Ältere Vasen und Bronzen – Einfamilienhäuser am Wilhelminenberg
Objektgruppen
- Ming-Porzellan
- Qing-Porzellan
- Chinesisches Exportporzellan
- Monochromes Porzellan und Seladon
- Cloisonné-Arbeiten
- Jadeschnitzereien
- Snuff Bottles
- Objekte vom Gelehrtentisch
- Chinesische Bronzen
- Bronze-Buddhas
- Tibetische Ritualobjekte
- Thangkas
- Rollbilder
- Lackarbeiten aus China und Japan
- Chinesische Möbel und Paravents
- Seidengewänder und Rangabzeichen
- Netsuke
- Inro
- Okimono
- Ukiyo-e-Holzschnitte
- Satsuma-Keramik
- Imari- und Kakiemon-Porzellan
- Japanisches Exportporzellan
- Japanische Bronzen der Meiji-Zeit
- Tsuba und Schwertbeschläge
- Indische Miniaturmalerei
- Skulptur aus Süd- und Südostasien
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.
Künstler
3
- Raimund von Stillfried1839–1911
- Emil Orlik1870–1932
- Zao Wou-Ki1920–2013
Manufakturen & Marken
1
- Noritakeseit 1904
Epochen & Stile
7
- Ming-Dynastie1368–1644
- Qing-Dynastie1644–1911
- Edo-Zeit1603–1868
- Meiji-Zeit1868–1912
- Shōwa-Zeit1926–1989
- Chinoiserieum 1680–1790, Wiederbelebung im 19. Jahrhundert
- Japonismusum 1860–1920
Fragen zu Asiatika
Soll ich eine beschädigte Vase vorher restaurieren lassen?
Nein. Restaurierungen werden im Handel aufgedeckt und mindern den Wert meist stärker als ein ehrlicher Chip. Bewahren Sie abgebrochene Teile auf und zeigen Sie sie mit.
Kaufen Sie auch chinesische Möbel und Paravents?
Ja, Hartholzmöbel, Lackmöbel und Koromandel-Paravents. Für die Einschätzung brauchen wir Fotos der Gesamtansicht, der Rückseiten und der Verbindungen, weil Holzart und Bauweise das Alter verraten.
Wie fotografiere ich Porzellan richtig?
Eine Gesamtansicht vor neutralem Hintergrund, dann den Boden mit Marke und Standring scharf und gerade von oben, schließlich Details der Malerei und jede Beschädigung. Tageslicht ohne Blitz zeigt Glasur und Farben am besten.
Meine Vase hat eine Kaisermarke am Boden – ist sie damit alt?
Nicht unbedingt. Regierungsmarken wurden schon in der Qing-Zeit und massenhaft im 20. Jahrhundert nachgeahmt. Ob ein Stück zur Marke passt, zeigen Scherben, Glasur, Standring und Malerei; dafür brauchen wir scharfe Fotos des Bodens.
Asiatika in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Ottakring
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Teppiche
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Banknoten & Papiergeld
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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